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Unsere Mitarbeitenden: Beat

Unsere Mitarbeitenden: Beat

Director Audit Westschweiz – Beat hat 1975 seine Ausbildung bei KPMG begonnen und feiert dieses Jahr sein 45-jähriges Jubiläum.

Director Audit Westschweiz – Beat feiert dieses Jahr sein 45-jähriges Firmenjubiläum.

Beat Nyffenegger

Beat, du bist seit einem halben Jahrhundert bei KPMG! Was hat dich hier gehalten?
Die Vielfalt! In anderen Bereichen hätte ich womöglich nicht die Chance gehabt, so viele verschiedene Leute zu treffen und mit unzähligen interessanten Kunden in so vielen verschiedenen Branchen an spannenden Projekten zu arbeiten. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Menschen bei KPMG ist ausgezeichnet und begeistert mich. Die ständigen Weiterbildungen, die digitale Transformation und der technologische Fortschritt sorgen dafür, dass man nie auslernt. Viele der Leute bei KPMG und auf der Kundenseite sind mittlerweile gute Freunde für mich geworden. Und sie sind zwischen 30 und 85 Jahre alt. Ich kenne nicht viele Leute, die so viele Bekanntschaften in dieser Altersspanne haben. Das ist das Salz meiner Geschichte.
 

Du hast deine Laufbahn bei KPMG mit einer Ausbildung bei der Fides Treuhandgesellschaft von 1975 bis 1978 in Zürich begonnen. In welchen Abteilungen hast du während dieser Zeit gearbeitet?
Ich habe in verschiedenen Abteilungen gearbeitet, darunter die interne Organisation, Rechtsabteilung, Verwaltung, Fides-Buchhaltungs- und Finanzabteilung und schliesslich in der Prüfungsabteilung. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meine berufliche Laufbahn im Audit begonnen.
 

Wie waren deine Anfänge im Audit?
Im April 1978 habe ich als Junior Auditor in Zürich begonnen. Zunächst habe ich in verschiedenen Auditteams gearbeitet. Damals war der Arbeitsaufwand in den Sommermonaten und im Dezember recht gering und so konnte ich im See schwimmen und meine Weihnachtseinkäufe erledigen. 1980, nach 18 Monaten im Militärdienst, habe ich beim Kunden gearbeitet, um die Audits zwar ohne Vorgesetzte aber in Begleitung von ein bis zwei Assistenten durchzuführen. Ausserdem habe ich mit meinem Chef die Fides-Büros in der ganzen Schweiz besucht, um interne Revisionsverfahren durchzuführen. Einer dieser Besuche war in Genf.


Hast du dich daraufhin entschlossen, in die Westschweiz zu gehen?
Ich wollte mein Französisch verbessern und in einer Seeumgebung wie Zürich arbeiten. Deshalb habe ich meinen Wunsch nach einer zweijährigen Abordnung in der Westschweiz geäussert. Sehr schnell wurde mir die Wahl zwischen Lausanne und Genf angeboten – ich habe mich für Genf entschieden und bin mittlerweile seit 40 Jahren dort.
 

Wie war es damals, im Bereich Audit zu arbeiten?
Die Jobs waren vielfältig und haben sehr viele verschiedene Unternehmen umfasst. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Aber damals hatten wir keine Computer und Laptops, keine Mobiltelefone, auch keine Faxgeräte – nur Arbeitspapiere mit 30 Spalten, viele Ordner und Taschenrechner. Die Prüfungsberichte wurden von Hand unterzeichnet. Der erste Computer – der berühmte, aber auch riesige und schwere Macintosh – kam ungefähr ein Jahr nach der Fusion von KMG / Peat Marwick auf den Markt. Mitte 1987 ist aus dieser Fusion KPMG hervorgegangen.
 

In der Zwischenzeit hast du die Prüfung zum Wirtschaftsprüfer erfolgreich abgeschlossen und 1990 die höchstmögliche Punktzahl für deine praktische Diplomarbeit erreicht.
Ja, da war ich wirklich erleichtert! Bei meinem ersten Anlauf in 1988 habe ich die Prüfung nicht bestanden, aber das konnte ich glücklicherweise zwei Jahre später wieder wettmachen. Ich würde sagen, dass ich ein geborener Auditor bin. Ich bin neugierig und muss verstehen, was los ist und wie etwas funktioniert, mit einem sehr guten Sinn für Zahlen, Zusammenhänge, analytischem Gefühl und einer Nase dafür, wenn etwas nicht stimmt. Auch heute habe ich immer noch ein ausgezeichnetes Gedächtnis, wenn es um Zahlen geht.


Welches sind deine Hauptaufgaben in deinem heutigen Job?
In meiner heutigen Rolle als Director of Audit und mit meiner langjährigen Erfahrung in vielen verschiedenen Branchen bestehen meine Hauptaufgaben darin, meine Erfahrungen und mein Wissen an Senior Manager, Manager und neu beförderte Assistant Manager weiterzugeben. Es ist wichtig, dass sie, mehr «Out-of-the-box» statt nur routinemässig denken und einfach etwas im Audit Tool abhaken. Ansonsten betreue ich Prüfungsaufträge in den Bereichen Einzelhandel, Bauwesen, Transportwesen und der Hotellerie.
 

Welchen Rat möchtest jedem geben, der bei KPMG startet?
Wie ich bereits erwähnt habe, sollte man, je nach Arbeitsbereich, Zahlen mögen und auch gerne in einer Teamumgebung arbeiten. Zumindest hier in der Westschweiz ist man keinem fixen Team zugeordnet. So kann es sein, dass man jede Woche mit anderen Leuten zusammenarbeitet. Dies erfordert, dass man flexibel und aufgeschlossen ist. Man sollte natürlich auch neugierig sein und gute analytische Fähigkeiten besitzen. Und um «Out-of-the-box» zu denken, benötigt es den Mut, das Bestehende immer wieder offen und konstruktiv zu hinterfragen.