Umbrüche und Übergänge erfolgreich bewältigen - KPMG Austria
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Umbrüche und Übergänge erfolgreich bewältigen

Umbrüche und Übergänge erfolgreich bewältigen

Beim 19. KPMG Ladies' Talk sprach KPMG Partnerin Barbara Polster über Veränderungen, Umbrüche und Übergänge und wie diese im persönlichen als auch im beruflichen Umfeld erfolgreich bewältigt werden können.

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Ladies' Talk - April 2019

„Der innere Re-Orientierungsprozess, der einer gravierenderen Veränderung folgt, kann uns ganz schön aus der Bahn werfen“, sagt Barbara Polster. „Dieser Prozess beginnt in der Regel mit Loslassen und Abschied. Erst nach einer darauf folgenden Phase der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit wird ein tiefgreifender Neubeginn möglich.“ Aufbauend auf die Erkenntnisse von William Bridges, sprach Barbara Polster auf persönliche Weise über die psychologische Dynamik von Übergängen, deren tieferes Verständnis für Führungskräfte in turbulenten Zeiten unabdingbar ist. „Gerade weil sie uns so substantiell fordern können, ist die gute Bewältigung von Übergängen eine große Chance für persönliche Entwicklung und unternehmerisches Wachstum.“

„Wenn man bedenkt, wie viele Abschiede wir in unserem Leben erleben, ist es erstaunlich, wie schlecht wir damit umgehen können“, sagt die KPMG Partnerin. Das liege daran, dass wir die Abschiede einerseits über-und andererseits unterschätzen. „Wir überschätzen sie, weil wir glauben, dass sie final sind und übersehen, dass sie nur der Beginn eines Übergangsprozesses sind, an deren Ende ein Neuanfang steht. Und wir unterschätzen sie, weil wir uns zu wenig Zeit nehmen, Abschied zu nehmen und zu trauern.“ 

Führung von Mitarbeitern in Umbruchsituationen 

Barbara Polster betonte, wie wichtig das tiefere Verständnis der psychologischen Dynamik von Umbruchssituationen ist, um Mitarbeiter erfolgreich durch unternehmerische Veränderungen (wie Mergers, Übernahmen, Restrukturierungen) zu führen. Viele ambitionierte Veränderungsprozesse in Unternehmen geraten ins Stocken, weil die Mitarbeiter den neuen Weg nicht beherzt genug mitgehen, selbst wenn sie die Notwendigkeit oder Vorteilhaftigkeit der Veränderung verstehen. „Man darf sich nicht wundern, dass Mitarbeiter die einen schmerzhaften Abschied von ihrem bisherigen beruflichen Selbstverständnis oder von lieben Kollegen erleben, noch keine große Begeisterung für eine neue Unternehmensstrategie entwickeln können“, so Barbara Polster. Sie schlägt vor, Mitarbeiter empathisch durch die Phasen des Abschieds, der Orientierungslosigkeit und des Neubeginns zu begleiten, vor unnötigen, zusätzlichen Veränderungen zu schützen, offen zu kommunizieren, Zwischensysteme zu schaffen und den Zusammenhalt im Team zu stärken.

Gemeinsam mit den KPMG Partnerinnen Barbara Polster, Sabine Bernegger, Esther Freitag, Karin Kern und Heidi Schachinger diskutierten rund 70 Business Ladies beim KPMG Ladies' Talk – dem Business Breakfast von KPMG für Leading Ladies. Zweimal im Jahr laden die Partnerinnen von KPMG führende Damen zu einem anregenden Austausch beim Frühstück ein.

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Pressefoto: v.l.n.r: Heidi Schachinger, Sabine Bernegger, Esther Freitag, Barbara Polster und Karin Kern

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