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KPMG Studie: Europas Fußballclubs im wirtschaftlichen Aufwind

Europas Fußballclubs im wirtschaftlichen Aufwind

Sechs der acht Top-Fußballclubs Europas verzeichnen steigende Umsätze. Manchester City ist die wertvollste Mannschaft, Neymar der wertvollste Fußballspieler.

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Julia Haslinger

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KPMG Studie „The European Champions Report 2019”

Der Fußballmarkt demonstriert sein Wachstumspotenzial: Die erfolgreichsten europäischen Vereine steigern trotz höherer Personalkosten ihre operativen Einnahmen. Der Grund: Die Vereine setzen auf den Ausbau kommerzieller Aktivitäten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle KPMG Studie „The European Champions Report 2019”.

Die mittlerweile dritte Auflage des Berichts vergleicht relevante Business Indikatoren der Champions aller acht wichtigen europäischen Ligen in der Saison 2017/2018. Das sind: FC Barcelona, FC Bayern München, FC Porto, Galatasaray SK, Juventus FC, Manchester City FC, Paris Saint-Germain FC und PSV Eindhoven.

„Aus wirtschaftlicher Sicht befindet sich die Fußballwelt in einer Phase des Wandels“, erklärt Peter Ertl, Partner bei KPMG in Österreich. „Top-Clubs entwickeln sich immer mehr zu globalen Marken, die weltweit Menschen begeistern.“

Wirtschaftlicher und sportlicher Erfolg

Sechs der acht Fußballclubs verzeichneten steigende Umsätze. Die beiden Ausnahmen waren Juventus und PSV Eindhoven. Der Umsatz von Juventus sank um zwei Prozent. Die Ursache dafür ist wohl das Ausscheiden im Viertelfinale der UEFA Champions League. PSV Eindhoven erlitt einen herberen Rückgang der Einnahmen um 28 Prozent. Der Grund: Der Club nahm an keiner Endphase eines europäischen Wettbewerbs teil.

Galatasaray verzeichnete mit einem Plus von 19 Prozent den höchsten Anstieg der operativen Einnahmen gegenüber dem Vorjahr. Durch einen neuen inländisches TV-Deal und einer besseren Leistung auf dem Spielfeld konnte eine Verdoppelung der Besucherzahlen erreicht werden. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen am Spieltag um durchschnittlich 63 Prozent.

Kommerzielle Einnahmen – wie etwa der Verkauf von Fanartikel oder andere Werbemaßnahmen – haben bei den meisten Vereinen die größten Auswirkungen auf den Gesamtumsatz. Bayern München konnte in diesem Bereich mit EUR 316 Mio die höchsten Einnahmen verzeichnen. „Das Einkommen am Spieltag ist durch Stadionkapazitäten und Sendeeinnahmen beeinflusst“, berichtet Peter Ertl. „Kommerzielle Tätigkeiten helfen hingegen, Märkte auf der ganzen Welt auszuschöpfen.“

Hohe Personal- und Transferkosten

Die Mehrheit der Vereine verzeichnet einen Anstieg der Personalkosten. Der Transfer des brasilianischen Stürmers Neymar von Barcelona zu Paris Saint-Germain für EUR 222 Mio und der dadurch verursachte "Dominoeffekt" (Barcelona übernahm Dembélé und Coutinho als Ersatz) trugen wesentlich zur Erhöhung der Personalkosten beider Vereine bei. Barcelona verzeichnete mit EUR 562 Mio den höchsten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (+ 42 Prozent), bei Paris Saint-Germain waren es EUR 332 Mio (+ 20 Prozent).

Der Bericht von KPMG liefert auch Informationen über den Marktwert der acht europäischen Meisterteams. Manchester City verfügt demnach über die wertvollste Mannschaft (EUR 1.182 Mio), während Neymar auf Spielerebene der wertvollste Fußballspieler (EUR 229 Mio.) ist, gefolgt von Kylian Mbappé (EUR 215 Mio) und Lionel Messi (EUR 203 Mio).

Weitere Infos: www.footballbenchmark.com

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