Die EU-Taxonomie-Verordnung liefert erstmals ein EU-weit einheitliches Klassifizierungssystem für ökologisch nachhaltige („grüne“) Wirtschaftsaktivitäten. Ein wesentlicher Baustein zur Erfüllung der technischen Kriterien bzw zu Erreichung der Taxonomie-Konformität ist die Durchführung einer Klimarisiko- und Vulnerabilitätsbewertung.

Die Klimarisiko- und Vulnerabilitätsbewertung gliedert sich in drei vorgegebene Schritte:

  1. Bewertung der Tätigkeit, um festzustellen, welche der physischen Klimarisiken gemäß der Liste „Klassifikation von Klimagefahren“ die Leistung der Wirtschaftstätigkeit während ihrer voraussichtlichen Lebensdauer beeinträchtigen können.
  2. Bei Feststellung einer Bedrohung der Wirtschaftstätigkeit durch eines oder mehrere der aufgeführten physischen Klimarisiken: eine Klimarisiko- und Vulnerabilitätsbewertung, um zu bestimmen, wie wesentlich die Risiken für die Wirtschaftstätigkeit sind. Bei Aktivitäten mit einer Lebensdauer von über 10 Jahren, sind vier Klimaszenarien gem IPCC (RCP Szenarien) zu evaluieren.
  3. Bewertung von Anpassungslösungen, mit denen das ermittelte physische Klimarisiko reduziert werden kann.

Das von KPMG entwickelte End-to-End ESG Tool CLIMAID ermöglicht die Ermittlung von ESG-Risiken sowohl auf Portfolio- als auch auf Einzelgeschäftsebene. Eines der Module befasst sich mit der Analyse zur Klimarisiko- und Vulnerabilitätsbewertung gemäß EU-Taxonomie.

CLIMAID bietet benutzerfreundliche Visualisierungen, welche eindeutig erkennbar machen, wo ein Risiko vorliegt und Anpassungslösungen vorgenommen werden müssen. Unterstützt werden Sie durch die laufende persönliche Betreuung unsere Expert:innen.

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