Mit einem sehr hohen Pro-Kopf-Fleischverbrauch lag Österreich im Jahr 2017 bei 80 bis unter 100 Kilogramm deutlich am oberen Ende der Skala. Im Jahr 2020 betrug der Anteil der alternativen Ernährungsformen in Österreich 39,5%, wovon sich 31,8% als "Flexitarier" bezeichnen und nur gelegentlich Fleischprodukte konsumieren. Findet bereits ein Umdenken statt?

Mit Blick auf die Ressourcenschonung und eine ausreichende Versorgung einer stark wachsenden Weltbevölkerung ist es dringend geboten, nachhaltige und effiziente Alternativen zu Fleisch zu entwickeln und diese für den Massenmarkt fähig zu machen.

Wovon hängt der Erfolg der Fleischersatzprodukte ab?

Im Whitepaper Diskussion am Esstisch: Fleischalternativen in aller Munde unserer Kollegen von KPMG Deutschland werden die Voraussetzungen für den Marktdurchbruch von pflanzlichem und zellbasiertem Fleisch sowie insektenbasierten Proteinalternativen erörtert. Diese Ersatzprodukte werden sich erst durchsetzen, wenn Geschmack und Textur überzeugen und eine Preisparität zu konventionellem Fleisch erreicht wird. Zurzeit sind die Alternativen in der Regel teurer als tierische Produkte. Es wird analysiert, welche Hürden noch zu überwinden sind und die Kosten- und Preisstrukturen der Alternativen sowie die dahinterliegenden Technologien beschrieben.

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