EZB beobachtet Herausforderungen im Umgang mit IT- und Cyber-Risiken

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In einer Pressemitteilung vom 18. August 2021 veröffentlichte die EZB eine Zusammenfassung der IT- und Cyber-Risiken für Banken. Hier geht klar hervor, dass die gemeldeten Cyber-Vorfälle im Jahr 2020 gestiegen sind und somit besondere Aufmerksamkeit verdient haben.

Die EZB verfolgt mehrere Ansätze zur Überwachung der IT- und Cyberrisiken von Banken. Dazu zählen unter anderem Meldungen über Cybervorfälle oder Ergebnisse aus den SREPT-IT-Risikofragebögen. Die mit Informationstechnologie und Digitalisierung verbundenen Risiken müssen ordnungsgemäß gemanagt werden. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht sind:

  • Die Zahl der gemeldeten Cybervorfälle ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 um 54 % gestiegen.
  • Die häufigsten Cybervorfälle im Jahr 2020 waren Distributed Denial of Service (DDoS) Angriffe. Dabei werden Bankdienstleistungen unterbrochen, indem die Täter Bankserver mit gefälschten Requests überfluten.
  • Insgesamt 40% der Banken waren 2019 Ziel zumindest eines erfolgreichen Cyberangriffs, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2018 mit 28 %.

Die EZB hat in diesem Zusammenhang kürzlich auch eine Stellungnahme zum Digital Operational Resilience Art (DORA) eingereicht. Die Initiative soll zur weiteren Harmonisierung beitragen und den europäischen Finanzsektor widerstandsfähiger gegen digitale Bedrohungsszenarien machen.

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