Empfehlung an Finanzdienstleister zum Verzicht auf Ausschüttungen wird aufgehoben

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Die FMA hat am 23. Juli 2021 in einer Pressemitteilung verkündet, dass die Bankenaufsichtsbehörden der Europäischen Union die Empfehlung an Finanzdienstleister, angesichts der wirtschaftlichen COVID-19-Herausforderungen auf Ausschüttungen zu verzichten, aufheben.

Die Empfehlung zum Verzicht von Dividendenauszahlungen, variablen Vergütungen und Anteilsrückkäufen wird durch die Bankenaufsichtsbehörden der Europäischen Union mit 30. September 2021 aufgehoben. Die Ausschüttungsbeschränkungen, werden auch für andere Finanzdienstleister aufgehoben, die aufgrund einer Ausdehnung der Empfehlung durch die FMA von den Beschränkungen betroffen waren.

Der Vorstand der FMA betont, dass die Maßnahmen trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen positive Auswirkungen auf die Kapitalbasis der österreichischen Finanzdienstleister hatten. Der FMA-Vorstand fordert die Finanzdienstleister aber dennoch dazu auf, „eine vorsichtige und vorausschauende Kapitalplanung“ zu verfolgen. Alle weiteren Informationen zur Pressemitteilung der FMA finden Sie unter folgendem Link.

Die EZB hat in einer eigenen Pressemitteilung vom 18. August 2021 veröffentlicht, dass sich ihre Empfehlung zur Dividendenaussetzung als wirksam erwiesen hat, um Verluste aufzufangen und die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte zu unterstützen. Die Mitteilung der EZB finden Sie unter folgendem Link.

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