EBA veröffentlicht ihre endgültigen Leitlinien zur internen Governance

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Am 2. Juli 2021 hat die EBA die überarbeiteten Leitlinien zur internen Governance veröffentlicht. Die Aktualisierung berücksichtigt die Änderungen, die durch die CRD V und die IFD in Bezug auf Governance-Regelungen von Kreditinstituten eingeführt wurden, insbesondere im Hinblick auf Diversität, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie den Umgang mit Interessenkonflikten, aber auch im Zusammenhang mit Organgeschäften.

Aufgedeckte Verstrickungen von Kreditinstituten oder Wertpapierfirmen in Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung haben eine wesentliche Auswirkung auf die Funktionsfähigkeit und das Vertrauen gegenüber dem Finanzsystem. In den Leitlinien wird klargestellt, dass die Identifizierung, Steuerung und Minderung von Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken ein wesentlicher Teil solider interner Governance-Regelungen und des Risikomanagements der Institute sind.

Die überarbeiteten Leitlinien präzisieren und verstärken die Anforderungen an Krediten, die an Mitglieder des Managements und ihnen nahestehende Personen gewährt werden. Für diese Personen wurden in der CRD explizite Bestimmungen aufgenommen. Auch andere Transaktionen mit Mitgliedern des Leitungsorgans und deren nahestehenden Personen können zu Interessenskonflikten führen und werden in den Leitlinien behandelt.

Abschließend sind auch neue Leitlinien für den Verhaltenskodex enthalten, damit eine geschlechtsneutrale Vergütungspolitik sichergestellt werden kann und Institute dementsprechende Maßnahmen ergreifen.

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