DelVO zu den Anforderungen der handelsüblichen Bedingungen von Clearingdiensten für OTC-Derivate

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Am 8. September 2021 wurde im EU-Amtsblatt die „Delegierte Verordnung der Kommission vom 2. Juni 2021 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates mittels Festlegung der Voraussetzungen, unter denen die handelsüblichen Bedingungen von Clearingdiensten für OTC-Derivate als fair, angemessen, diskriminierungsfrei und transparent anzusehen sind“ veröffentlicht. Sie legt die Anforderungen für handelsübliche Bedingungen von Clearingdienstleistern in Bezug auf OTC-Derivatekontrakte fest.

Die delegierte Verordnung (EU) 2021/1456 legt die handelsüblichen Bedingungen für Clearingdienste fest. Diese müssen die im Anhang festgelegten Voraussetzungen erfüllen, damit diese als fair, angemessen, diskriminierungsfrei und transparent gelten. Die Voraussetzungen enthalten unter anderem Vorgaben zum Onboarding-Prozess und dem Angebotsanfrage-Formblatt.

Die Verordnung gilt für Clearingmitglieder und Kunden, welche in der EU direkt oder indirekt Clearingdienste im Zusammenhang mit OTC-Derivatkontrakten, die gem. Art 4 Abs 1 EMIR der Clearingpflicht unterliegen, erbringen.

Die DelVO ist ab dem 9. März 2022 anwendbar.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link:

Amtsblatt der Europäischen Union