EBA veröffentlicht Bericht über die Umsetzung der Basel-III-Reformen in der EU

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Die EBA hat am 29. September 2021 ihren regelmäßigen Bericht über die vollständige Umsetzung der finalen Basel-III-Reformen auf EU-Ebene bis 2028 veröffentlicht. Die Auswirkungen zum Stichtag 31.12.2020 werden im Vergleich zu den früheren Referenzdaten als geringer bewertet.

Bei der Analyse wurde die gleiche Methodik wie die des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (BCBS) herangezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei vollständiger Umsetzung von Basel III bis 2028 die Mindestanforderungen an das Kernkapital um 13,7 Prozent steigen würden, ohne Berücksichtigung von etwaigen EU-spezifischen Anpassungen. Dadurch müssten die Banken rund EUR 3,1 Mrd an zusätzlichem Kernkapital aufbringen. Die Ergebnisse basieren auf den Daten von 99 Banken von Dezember 2020.

Die Europäischen Banken haben damit die Lücke zu den neuen Kapitalanforderungen deutlich verringert. Im Vergleich fehlte den Banken im Dezember 2019 noch ca EUR 9,4 Mrd Kernkapital, und im Dezember 2018 Kernkapital iHv EUR 24,1 Mrd. Hierbei ist erkennbar, dass trotz der aktuell herrschenden COVID-19 Pandemie Banken ihr Kernkapital Jahr für Jahr aufstocken. Die Beschränkungen für Dividendenausschüttungen im vergangenen Jahr haben einen wesentlichen Teil zur Bilanzstärkung beigetragen.

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