close
Share with your friends

EBA veröffentlicht finale überarbeitete Leitlinien zur Meldung größerer Vorfälle unter PSD2

Financial Services News

Financial Services News

Regulatory Services

Die EBA hat am 10. Juni 2021 die finalen überarbeiteten Leitlinien zur Meldung von schwerwiegenden Vorfällen im Rahmen der Payment Service Directive (PSD2) veröffentlicht.

Gemäß PSD2 sind Zahlungsdienstleister verpflichtet, der zuständigen Behörde in ihrem Herkunftsmitgliedstaat größere betriebliche oder sicherheitsrelevante Vorfälle zu melden, welche sich nachteilig auf die Erbringung von Zahlungsdiensten (wahrscheinlich) auswirken. Mit diesen überarbeiteten Leitlinien werden einige der ursprünglichen Klassifizierungskriterien geändert und ein neues Kriterium zur Verletzung der Sicherheit von Netzwerk- oder Informationssystemen eingeführt.

Um den Meldeaufwand für PSPs zu reduzieren, hat die EBA unnötige Schritte aus dem Meldeprozess entfernt und mehr Zeit für die Einreichung des Abschlussberichts eingeräumt. Außerdem wurde die standardisierte Meldevorlage vereinfacht und optimiert. Diese Änderungen werden schätzungsweise zu einer Reduzierung der meldepflichtigen Vorfälle um mehr als 10 % führen und den PSPs die Meldung von schweren Vorfällen erleichtern.

Die Leitlinien gelten ab dem 1. Jänner 2022.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: EBA News

Verwandte Inhalte