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EBA aktualisiert Portfolios für Benchmarking der internen Ansätze

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Am 3. Juni 2021 hat die EBA eine Aktualisierung ihrer technischen Durchführungsstandards (Implementing Technical Standards) zum Benchmarking interner Ansätze veröffentlicht. Die aktualisierten ITS enthalten alle Benchmarking-Portfolios und -Metriken, die für das Benchmarking 2022 verwendet werden sollen.

Gemäß Artikel 78 CRD IV stellen die zuständigen Behörden sicher, dass Institute, die interne Ansätze zur Berechnung von RWA bzw. Eigenmittelanforderungen anwenden dürfen, die Ergebnisse der Berechnungen ihrer internen Ansätze für diejenigen ihrer Risikopositionen oder Positionen, die in den Referenzportfolios enthalten sind, melden. Das Benchmarking ist ein wesentliches aufsichtsrechtliches Instrument zur Verbesserung der Qualität interner Modelle.

Das Benchmarking erstreckt sich auf die genehmigten internen Ansätze, die für die Berechnung der Eigenmittelanforderungen für das Kredit- und Marktrisiko verwendet werden, sowie auf die internen Modelle, die für IFRS9 verwendet werden. Für das Marktrisiko-Benchmarking wird der Rahmen erweitert, um die Erhebung neuer Informationen zu ermöglichen, insbesondere in Bezug auf sensibilitätsbasierte Maßnahmen (SBM) im Zusammenhang mit der grundlegenden Überprüfung des Handelsbuchs (FRTB).  Darüber hinaus wurden einige Instrumente aktualisiert und klarer formuliert, während sich die Gesamtzusammensetzung des Portfolios im Vergleich zur Benchmarking Übung 2021 nur geringfügig geändert hat.

Für das Kreditrisiko wurde eine begrenzte Anzahl zusätzlicher Datenfelder hinzugefügt, um den Grad der Konservativität in den Risikoschätzungen zu analysieren. Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link:

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