Die Führungskräfte sind wieder zuversichtlicher und optimistischer, wie 60 Prozent bestätigen. Zu diesem Ergebnis – das wieder ein Vorkrisenniveau erreicht hat – kommt der diesjährige KPMG CEO Outlook, für den mehr als 1.300 internationale Führungskräfte der weltweit größten Konzerne befragt wurden. Diese Zuversicht führt zu neuen Wachstumsstrategien sowie einer Berücksichtigung möglicher Marktchancen. Weiterhin Augenmerk wurde auch der noch anhaltenden Pandemie und der daraus resultierenden Veränderungen der Unternehmenslandschaft geschenkt.

Wachstum und Nachhaltigkeit im Fokus

In erster Linie planen CEOs Transformationsprozesse einzuleiten und in Expansionen zu investieren. 69 Prozent der Befragten sehen ein anorganisches Wachstum durch M&A-Aktivitäten oder den Abschluss von Kooperationsverträgen.

Dem Trend folgend wird auch ESG (Environmental, Social and Governance) wieder in den Mittelpunkt gestellt. 30 Prozent der interviewten CEOs möchten mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes in Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -programme investieren. Dabei sehen 75 Prozent Digital- sowie ESG-Investitionen untrennbar miteinander verbunden.

Darüber hinaus steigt der Druck von allen Seiten: Unternehmen sehen sich in der Pflicht ihren ESG-Zielen ambitioniert nachzugehen, um nicht ihre Beziehung zu Stakeholdern sowie ihr Image zu gefährden. Verstärkt wird die Forderung nach nachhaltigem Wirtschaften außerdem durch ESG-Standards, welche die Offenlegung der Auswirkungen des Klimawandels auf die eigene Geschäftsstrategie fordern. Ein Viertel (27 Prozent) der CEOs befürchtet, dass sie mit Auftragsverlusten aus dem öffentlichen Sektor rechnen müssen, wenn sie den Erwartungen der Öffentlichkeit und ihrer Stakeholder nicht gerecht werden.

Zudem glauben drei von vier (77 Prozent) Führungskräften, dass staatliche Anreize erforderlich sind, damit Unternehmen Net-Zero erreichen.

Hybride Arbeit: Arbeitsmodelle der Zukunft

Wie wird in Zukunft gearbeitet und welchen Einfluss nimmt diese Veränderung auf Arbeitsprozesse oder auch Büroräumlichkeiten? Laut jüngster Erhebung planen 21 Prozent der Unternehmensvertreter eine Verkleinerung ihrer Büroflächen oder haben dies bereits in den vergangenen Monaten durchgeführt. Im Vergleich zu 2020 lag dieser Wert noch bei 69 Prozent. Dafür wollen viele der befragten CEOs ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Flexibilität in Form von Shared-Offices (51 Prozent) und hybriden Arbeitsmodellen (37 Prozent), in dem mindestens zwei Tage pro Woche im Homeoffice gearbeitet werden kann, bieten. Gleichzeitig planen 88 Prozent der Befragten ihren Personalstand weiter auszubauen. Für 60 Prozent ist zusätzlich auch eine Investition in die digitale Infrastruktur unerlässlich.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter:

KPMG 2021 CEO Outlook Pulse Survey

 

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