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EBA-Konsultation zur Verbesserung der Proportionalität im Liquiditätsreporting

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Am 28. April 2021 veröffentlichte die EBA Konsultationsentwürfe für technische Durchführungsstandards (ITS) zur aufsichtlichen Berichterstattung in Bezug auf zusätzliche Liquiditätsüberwachungskennzahlen (Additional Liquidity Monitoring Metrics - ALMM).

Aufgrund des in der CRR II festgelegten Mandats zu Vorschlägen für mögliche Erleichterungen im Meldewesen schlägt die EBA vor, Proportionalitätserwägungen bei der Erstellung und Übermittlung des ALMM-Reporting für kleine und nicht komplexe Institute zu berücksichtigen. Diese Vorschläge für Änderungen an den Vorlagen für die ALMM Meldungen verfolgen das Ziel, die Meldeanforderungen zu straffen, Datenlücken zu schließen sowie die Meldeanweisungen weiter zu präzisieren.

Konkret sollen kleine und nicht komplexe Institute von der Meldung der Kennzahlen zur Konzentration der Refinanzierung nach Produktart (C 68.00), den Refinanzierungskosten für verschiedene Laufzeiten (C 69.00) und der Informationen zur Prolongation der Refinanzierung (C 70.00) ausgenommen werden. Dadurch würde sich das Liquiditätsreporting auf die vertragliche Liquiditätsablaufbilanz (C 66.00), die Konzentration der Refinanzierung nach Gegenpartei (C 67.00) und die Konzentration der Liquiditätsdeckung (C 71.00) fokussieren. Auch für mittelgroße Institute wird von EBA vorgeschlagen das Template C 70.00 künftig von der Meldeverpflichtung auszunehmen.

Die EBA geht davon aus, diese Entwürfe im Dezember 2021 bei der Europäischen Kommission einzureichen. Die Anwendung der überarbeiteten Anforderungen ist für den 31. Dezember 2022 als Berichtsstichtag vorgesehen.

Alle weiterführenden Informationen finden Sie unter diesem Link: EBA News

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