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Privatkunden sind aufgrund der hohen Kosten für Veranlagungsprodukte weiterhin benachteiligt

Financial Services News

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Valuation

Die ESMA veröffentlichte am 14. April 2021 ihren dritten jährlichen statistischen Bericht zu den Kosten und der Performance von EU-Anlageprodukten für Privatkunden.

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts beinhalten:

  • Fondskosten: Die OGAW-Kosten sind im Laufe der Zeit nur geringfügig gesunken.
  • Volatile Renditen: Die durchschnittliche Bruttoperformance von OGAW-Fonds hängt von der Marktentwicklung ab und schwankt im Zeitverlauf deutlich.
  • Privatanleger: Privatkunden zahlen im Durchschnitt über alle Anlageklassen hinweg rund 40% mehr als institutionelle Anleger.
  • Risiken: Höheres Risiko ist unabhängig von der Anlageklasse mit höheren Kosten verbunden.
  • Aktive und passive Fonds: Die Hinweise zur Kostenstruktur zeigten, dass die Kosten für aktive Aktien- und Bond-OGAWs im Vergleich zu passiven und OGAW-ETFs höher waren.
  • ESG-Fonds: ESG-Fonds schnitten besser ab als Nicht-ESG-Aktien-OGAWs, was hauptsächlich auf sektorale Faktoren zurückzuführen ist.
  • Retail-AIFs: Retail-AIFs zeigten, ähnlich wie OGAWs, eine hohe Renditenvolatilität.
  • SRPs: Die Analyse der Kosten und Performance-Szenarien für SRPs zeigte, dass die Gesamtkosten größtenteils auf die Eintrittskosten zurückzuführen waren und je nach Land und Auszahlungstyp erheblich variierten.
  • Transparenz: Die Vergleichbarkeit zwischen den Mitgliedsstaaten ist begrenzt. Es gab weiterhin Probleme mit der Heterogenität und der Datenverfügbarkeit sowie mit der mangelnden Harmonisierung der nationalen Regelungen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: ESMA News

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