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EBA veröffentlicht endgültige Leitlinien zu Risikofaktoren für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

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Die EBA hat am 1. März 2021 endgültig überarbeitete Leitlinien zu "Money Laundering and Terrorist Financing risk factors“ veröffentlicht.

Die Verfeinerungen berücksichtigen Änderungen des EU-Rechtsrahmens im Bereich Geldwäscheprävention und Terrorismusfinanzierung (AML/CTF) und adressieren neue Risiken, einschließlich solcher, die durch die Umsetzungsprüfungen der EBA identifiziert wurden. Neben der Stärkung der risikobasierten Ansätze von Finanzinstituten im Bereich AML/CTF sollen nachweislich divergierende Aufsichtsansätze vereinheitlicht werden. In der überarbeiteten Version

  • verstärkt die EBA die Anforderungen an die Risikoanalyse auf Einzelkunden- und Unternehmensebene sowie die Einhaltung der (verstärkten) Sorgfaltspflichten
  • EBA fügt neue Leitlinien ein, für die Identifizierung wirtschaftlicher Eigentümer,
  • zur Nutzung innovativer Lösungen zur Identifizierung und Überprüfung der Identität von Kunden
  • und für die Anwendung der verstärkten Sorgfaltspflichten iZm den Hochrisikoländern
  • EBA hat weiters neue sektorale Vorgaben für Crowdfunding-Plattformen, Unternehmensfinanzierungen, Anbieter von Kontoinformationsdiensten (AISPs) und Zahlungsauslösediensten (PISPs) sowie Unternehmen, die Tätigkeiten von Wechselstuben anbieten.
  • Die Leitlinien enthalten auch mehr Informationen zu Risikofaktoren der Terrorismusfinanzierung

Die Leitlinien zeigen die zentrale Bedeutung der EBA zur Leitung, Koordinierung und Überwachung des Kampfes gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung und richten sich sowohl an nationale Aufsichtsbehörden als auch an Finanzinstitute.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: EBA News

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