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EBA wird zur Unterstützung beim Impact Assessment zur Basel III-Implementierung verpflichten

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Die EBA hat am 16. März 2021 eine Entscheidung veröffentlicht, die das Basel-III-Monitoring ab Dezember 2021 von seiner derzeitigen Freiwilligkeit zu einer Pflichtübung machen wird.

Diese Änderung ergibt sich aus der Notwendigkeit, die Stichprobe auf mehr Jurisdiktionen und Kreditinstitute auszuweiten. Den Behörden wird eine neue Rechtsgrundlage gegeben, um eine repräsentative und im Zeitverlauf stabile Stichprobe zu erreichen. Wenn mit den global systemrelevanten und anderen systemrelevanten Instituten (G-SRI bzw. A-SRI) eines Landes keine Abdeckung der gesamten risikogewichteten Aktiva (RWA) von über 80% erreicht wird, wird die Stichprobe um große Banken mit einer Bilanzsumme von über 30 Milliarden oder mit einem Kernkapital von über 3 Milliarden erweitert. Sollte dadurch die Stichprobe 80% der RWAs wieder nicht erreichen, erfolgt eine Auswahl von zusätzlichen kleinen und mittleren Kreditinstituten aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Übersteigen die RWA eines Mitgliedsstaates 0,5% der gesamten EU-RWA nicht, wird die 80%-Schwelle nicht beachtet und die Stichprobe auf die A-SRI beschränkt.

Diese Entscheidung soll der EBA helfen, die Interessen der EU-Institute im Basler Ausschuss für Bankenaufsicht wirksam zu vertreten und der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Rat fundierte Stellungnahmen und technische Beratung zur Umsetzung der BCBS-Standards in das Unionsrecht zu liefern.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: EBA News

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