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EBA veröffentlicht finale Entwürfe der technischen Standards zur aufsichtlichen Konsolidierung

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Am 15. April veröffentlichte die EBA ihre finalen Entwürfe für technische Regulierungsstandards (RTS), in denen die Bedingungen für die Durchführung der Konsolidierung gemäß Artikel 18 CRR näher spezifiziert werden.

Mit diesen Standards soll sichergestellt werden, dass Berechnung der Eigenmittelanforderungen auf konsolidierter Basis angemessenen Methoden bei der aufsichtlichen Konsolidierung angewandt werden. Unternehmen, die in den Anwendungsbereich der aufsichtsrechtlichen Konsolidierung einbezogen werden sollen, sind insbesondere Institute, Finanzinstitute und Unternehmen für Nebendienstleistungen.

Gegenüber dem Konsultationspapier wurde im finalen Entwurf das vom europäischen Gesetzgeber verabschiedete Maßnahmenpaket zur Risikoreduzierung (Risk Reduction Measures inkl. CRD V und CRR II) verstärkt berücksichtigt. Eine wichtige Änderung betrifft dabei insbesondere die Möglichkeit für Aufsichtsbehörden, die aufsichtliche Konsolidierung auf bestimmte Nicht-Finanzunternehmen auszudehnen, sofern ein erhebliches „Step-in“-Risiko besteht. Darunter werden Risiken aus der Gewährung finanzieller Unterstützung für verbundene Unternehmen verstanden, ohne dass die Bank hierzu vertraglich verpflichtet wäre. Daher sind in den RTS mehrere Indikatoren enthalten, die von zuständigen Behörden bei der Beurteilung zu berücksichtigen sind, ob einem Unternehmen eine Vollkonsolidierung oder proportionale Konsolidierung vorgeschrieben werden soll.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: EBA Final Report

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