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Kommission veröffentlicht Entwurf der überarbeiteten Verordnung zur Identifikation von „Risk Takers“

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Die neuen technischen Regulierungsstandards (RTS) basieren auf den Änderungen der Bestimmungen zur Vergütungspolitik durch die CRD V und werden die Vorgängerversion (delegierte Verordnung (EU) 604/2014) ab deren Inkrafttreten ersetzen. Für Wertpapierfirmen gilt die delVO (EU) 604/2014 jedoch bis zum 26. Juni 2021 weiter.

Die Entwürfe dieser RTS legen einen grundlegend überarbeiteten Kriterienkatalog für die Identifizierung aller Kategorien von Mitarbeitern fest, deren berufliche Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil des Instituts haben ("Risikoträger"). Neu gefasst wurde unter anderem die Definition zur Managementverantwortung. Der Identifizierungsprozess basiert weiterhin auf einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Kriterien, wobei der qualitative Kriterienkatalog beispielsweise um Geldwäscheprävention und das Auslagerungsmanagement ergänzt wurden.

Nicht mehr automatisch als Risikoträger klassifiziert werden Führungskräfte von Risikoträgern. Die Verantwortlichkeit für Kreditvorschläge oder die Strukturierung von Kreditprodukten über einem gewissen Schwellenwert wurden ebenfalls aus dem qualitativen Kriterienkatalog gestrichen, es verbleibt die Entscheidungsbefugnis über bestimmte Kreditrisikopositionen. Bei den quantitativen Kriterien wurde der Schwellenwert der jährlichen Gesamtvergütung auf EUR 750.000 angehoben.

Das Ziel dieser RTS ist es, die Kriterien für die Identifizierung solcher Mitarbeiter zu definieren, harmonisieren und einen einheitlichen Ansatz in der gesamten EU zu gewährleisten. Den Kommissionsentwurf finden Sie unter folgendem Link:

Register der Kommissionsdokumente

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