close
Share with your friends

Änderung des Verbriefungsrahmen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung

Financial Services News

Financial Services News

Regulatory Services

Im EU-Amtsblatt wurde am 6. April 2021 die Verordnung (EU) 2021/558 zur Änderung des Verbriefungsrahmens in der CRR veröffentlicht. Ziel der Änderung ist die wirtschaftliche Erholung von der COVID-19-Krise zu fördern.

Um die Finanzierung der Realwirtschaft unter den erschwerten Bedingungen der verschlechterten wirtschaftlichen Lage weiterhin erfüllen zu können, haben staatliche Stellen innerhalb der Union Kapital-, Liquiditäts- und operativen Anforderungen an Institute vorübergehend gelockert. Gezielte Änderungen an der CRR im Hinblick auf den Verbriefungsrahmen sollen die Kapazität der Institute stärken, damit sie im Anschluss an die COVID-19-Pandemie den notwendigen Fluss von Finanzierungsmitteln für die Realwirtschaft bereitstellen können.

Mit der Änderung wird unter anderem eine spezifische Behandlung für die Verbriefung von notleidenden Risikopositionen (NPE) eingeführt, die auf einer Stellungnahme der EBA von 2019 und international vereinbarten Standards aufbaut. Außerdem wird angesichts des geringeren Agency- und Modellrisikos einer STS-Bilanzverbriefung im Vergleich zu anderen synthetischen Verbriefungen eine angemessene risikogerechte Kalibrierung der Eigenmittelanforderungen für STS-Bilanzverbriefungen eingeführt. In Bezug auf die Anerkennung der Kreditrisikominderung bei Verbriefungspositionen gemäß Artikel 249 CRR wird dieser hinsichtlich Mindestbonitätseinstufungen dahingehend geändert, dass auch nationale öffentliche Garantiesysteme Institute bei der Verbriefung von NPE wirksamer unterstützen können.

Die Verordnung finden Sie unter folgendem Link: Amtsblatt der Europäischen Union

Verwandte Inhalte