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EBA veröffentlicht die endgültigen Entwürfe der technischen Standards zu indirekten Risiken aus Derivaten, welchen Schuld- oder Eigenkapitalinstrumente zugrunde liegen

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Die am 19. Februar 2021 veröffentlichten Entwürfe legen fest, wie Institute Risiken aus Derivat- und Kreditderivatkontrakten für die Zwecke der Großkreditberechnung ermitteln sollen (Artikel 390 Abs. 5 CRR). Dabei geht es um Verträge, welche nicht direkt mit Kunden abgeschlossen wurden, deren zugrunde liegendes Schuld- oder Eigenkapitalinstrument aber von einem Kunden emittiert wurde.

Durch das Maßnahmenpaket zur Risikoreduzierung wurde bereits der Rahmen für Großkredite unter der Eigenkapitalverordnung (CRR) geändert. Nun schlagen die RTS Entwürfe eine Methodik zur Berechnung indirekter Forderungen für verschiedene Kategorien von Derivatkontrakten und Kreditderivatkontrakten mit einem einzigen, zugrunde liegenden Schuld- oder Eigenkapitalinstrument vor. Dazu zählen:

  • Optionen auf Schuldtitel und Eigenkapitalinstrumente,
  • Kreditderivatekontrakte,
  • Andere Derivate mit einem Schuld- oder Eigenkapitalinstrument als Basiswert.

Grundlage bildet die Preisveränderung, die sich aus dem Ausfall eines Emittenten ergeben würde. Die Entwürfe sind mit dem Jump-to-Default (JTD)-Ansatz iZm der grundlegenden Überprüfung des Handelsbuchs (FRTB) und der CRR sowie dem entsprechenden RTS-Entwurf zum JTD-Ansatz (derzeit in Ausarbeitung) kompatibel.

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