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Aufsichtliche Erwartungshaltung zum Umgang mit Eigenmittelinstrumenten nach Auslaufen des Bestandsschutzes

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Am 6. Februar 2021 hat die FMA ein Schreiben zur aufsichtlichen Erwartungshaltung zum Umgang mit Eigenmittelinstrumenten nach Auslaufen des CRR-Bestandsschutzes veröffentlicht.

In diesem Schreiben wird die Problematik behandelt, bei der durch eine sogenannte „Infektion“ die restlichen Eigenmittelinstrumente in der gleichen Eigenkapital-Klasse nicht mehr als Eigenkapital angerechnet werden können. Diese Instrumente werden durch das Auslaufen von bis zum 31.12.2021 bestandsgeschützten Instrumenten infiziert.

Die EBA veröffentlichte bereits am 21.10.2020 eine „Opinion on legacy instruments“. Hier wurden mögliche Lösungen dargestellt, um eine Infektion der anrechenbaren Eigenmittelinstrumente nach Auslaufen des Bestandsschutzes zu verhindern. Mögliche Optionen betreffen Rückkauf, Kündigung, Tilgung oder Rückzahlung der bestandsgeschützten Instrumente. Weiters ist eine entsprechende Anpassung der jeweiligen Bedingungen der Instrumente an die Vorgaben der CRR möglich. Ist keine dieser Optionen möglich, können die bestandsgeschützten Instrumente in der Bilanz ohne Anrechnung als Eigenmittel verbleiben. Dies soll jedoch nur im begründeten Einzelfall und als letzte mögliche Option erfolgen.

EBA Opinion on legacy instruments

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