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EBA gibt Zeitplan für den Start des EU-weiten Stresstests 2021 bekannt

EBA gibt Zeitplan für EU-weiten Stresstest bekannt

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat die unionsweite Stresstestübung 2021 anlässlich der Veröffentlichung der makroökonomischen Szenarien am 29. Januar 2021 gestartet.

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Nachdem die Übung 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht durchgeführt wurde, wird der diesjährige EU-weite Stresstest wertvolle Erkenntnisse für die Bewertung der Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensektors liefern. Dementsprechend basiert das adverse Szenario auf der Darstellung einer verlängerten COVID-19-Pandemie in einem "lower for longer"-Zinsumfeld, in dem negative Vertrauensschocks die wirtschaftliche Kontraktion verlängern würden. Die Übung bewertet die Auswirkungen eines ungünstigen makroökonomischen Szenarios auf die Solvenz der EU-Banken. Der Stresstest ermöglicht es den Aufsichtsbehörden zu beurteilen, ob die Kapitalpuffer der Banken, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden, ausreichen, um Verluste abzudecken und die Wirtschaft in Stresssituationen zu unterstützen. Darüber hinaus fördert die Übung die Marktdisziplin durch die Veröffentlichung konsistenter und granularer Daten auf Ebene der einzelnen Banken, dies ist insbesondere in Zeiten erhöhter Unsicherheit an den Märkten entscheidend. Die Ergebnisse der Übung fließen in den Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) ein. Der unionsweite Stresstest wird an einer Stichprobe von 50 EU-Banken - 38 aus Ländern, die dem einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) unterliegen – durchgeführt. Diese 38 Banken repräsentieren ungefähr 70 % der gesamten Aktiva des Bankensektors in der EU und Norwegen per Ende 2019. Die EBA plant die Ergebnisse der Übung bis zum 31. Juli 2021 zu veröffentlichen.

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