Herausforderungen der ESMA für 2021

Herausforderungen der ESMA für 2021

Am 02. Oktober 2020 hat die ESMA ihr Arbeitsprogramm 2021 veröffentlicht, in dem ihre Prioritäten und Schwerpunkte für die nächsten 12 Monate festgelegt wurden.

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Die ESMA hat die von ihr geplanten Schwerpunkte und Aktivitäten für das Kalenderjahr 2021 auf ihrer Webseite veröffentlicht. Unter anderem werden als zukünftiger Schwerpunkt die Förderung nachhaltiger Finanzen, die Digitalisierung und die Stärkung der Rolle der EU auf den globalen Kapitalmärkten genannt. Als Hauptschwerpunkte wurden zudem die folgenden vier Bereiche definiert:

  • Aufsichtskonvergenz: Der Aufbau einer gemeinsamen risikobasierten und ergebnisorientierten Aufsichtskultur soll verstärkt gefördert werden. Zum Erreichen dieses Zieles sollen diverse Instrumente eingesetzt werden, insbesondere beim Liquiditätsrisiko und dem Liquiditätsmanagement von Fonds, den Kosten und Performance von Anlageprodukten für Privatkunden, der Überwachung der ESG-Berichterstattung und der Verwendung von ESG-Daten sowie die Umsetzung der EMIR.
  •  Risikobewertung: Neben der Überwachung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Brexits auf die Märkte wird die ESMA vor allem einen Schwerpunkt auf Finanzinnovation und die Integration von ESG in die Risikoanalyse legen.
  • Direkte Aufsicht: Vor allem wird die ESMA die Aufsicht über zentrale Gegenparteien in Drittländern als kritische Finanzmarktinfrastrukturen nach EMIR 2.2 in den Fokus rücken.
  • Einheitliches Regelwerk: Die legislative Überprüfung von MiFID II und AIFMD wird zu den Hauptaufgabenbereichen der ESMA 2021 gehören. Zudem werden im Anschluss an die EMIR-Überprüfung und die Änderungen durch EMIR-Refit bei Bedarf auch technische Standards überprüft, die je nach Marktentwicklung auch die Clearingschwellen und -verpflichtungen umfassen können.

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