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EBA lässt ihre Guidelines zu legislativen und nicht-legislativen Moratorien auslaufen

EBA lässt ihre Guidelines zu Moratorien auslaufen

Die EBA hat die Entwicklungen der COVID-19-Pandemie verfolgt und wird angesichts der bisher nach Ansicht der EBA erzielten Fortschritte ihre Guidelines zu legislativen und nicht-legislativen Zahlungsmoratorien gemäß ihrer Frist Ende September auslaufen lassen.

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Diese Guidelines, die in den frühen Phasen der COVID-19-Pandemie veröffentlicht wurden, haben für die nötige Flexibilität und Sicherheit bezüglich des regulatorischen Rahmens gesorgt, und zwar vor dem Hintergrund einer beträchtlichen Anzahl von Maßnahmen, die von den Banken zur Unterstützung ihrer Kunden ergriffen wurden. Die Zahlungsmoratorien waren gemäß EBA-Aussagen ein wirksames Instrument zur Bewältigung der durch die COVID-19-Pandemie verursachten kurzfristigen Liquiditätsprobleme.

Laut der bei der EBA eingegangenen Notifizierungen (siehe Anhang) über allgemeine Zahlungsmoratorien hat sich die überwiegende Mehrheit der EU-Banken an solchen Regelungen beteiligt. Darüber hinaus werden die Zahlungsmoratorien je nach Dauer der Zahlungsaufschübe, die in Europa im Durchschnitt zwischen 6 und 12 Monaten liegt, noch eine Weile ihre Wirkung entfalten. Die EBA-Guidelines halfen den Banken, die großen Mengen an Anträgen von Kunden, die an solchen Schemata teilnehmen wollten, zu managen. Allerdings hält die EBA die weitere Verlängerung einer solchen Ausnahmemaßnahme zum jetzigen Zeitpunkt nicht für angemessen.

Die in den Guidelines festgelegte regulatorische Behandlung gilt jedoch weiterhin für alle Zahlungserleichterungen, die vor dem 30. September 2020 im Rahmen von erstattungsfähigen Zahlungsmoratorien gewährt wurden.

 

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