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CEO Outlook 2020

Die letzten Monate haben vieles verändert und uns gleichzeitig gezeigt, wie rasch wir uns an neue Gegebenheiten einstellen können und auch müssen. Nationale als auch internationale Führungskräfte haben auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen reagiert und gleichzeitig neue Prioritäten gesetzt. Sie haben Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter getroffen, in die Beziehung mit ihren Stakeholdern investiert und die Digitalisierung im Unternehmen vorangetrieben.

Im sechsten Jahr seines Bestehens, wurden erstmals CEOs in Österreich befragt. Während uns bei der ersten Umfrage Anfang des Jahres 15 CEOs in Österreich und weltweit 1.300 Vorstandsvorsitzende ihre Markteinschätzung gaben, nahmen im Sommer weitere zehn nationale und 315 internationale CEOs an der Umfrage teil. Diese neuerliche Erhebung hatte zum Ziel, die Auswirkungen der Pandemie in Kenntnis zu bringen.

Unsere Experten

Key Facts

KPMG!
90 %

der CEOs in Österreich sind nicht zuversichtlich, dass sich Österreichs Wirtschaft positiv entwickelt.

KPMG!
40 %

geben an, dass operationale sowie regulatorische Risiken die größte Bedrohung für das Unternehmens-wachstum darstellen.

KPMG!
40 %

haben ihre Digitalisierungsziele erreicht, die ursprünglich für die nächsten Jahre gesetzt waren.

KPMG!
60 %

sind der Ansicht, dass das Remote-Arbeiten ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöht hat.

Ergebnisse im Überblick

Zuversicht zurückgewinnen

Seit der Pandemie ist die Zuversicht hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklungen in den kommenden drei Jahren bei österreichischen CEOs geringer geworden. So sind 90 Prozent der CEOs der Meinung, dass sich die heimische Wirtschaftslage nicht positiv entwickeln wird. Die Zukunft des eigenen Unternehmens sehen die Befragten aber positiver: Jeder zehnte Befragte gibt an, zuversichtlich hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten für die kommenden drei Jahre zu sein.

 

Herausforderungen bewältigen

Neben den wirtschaftlichen Herausforderungen beschäftigen sich 40 Prozent der CEOs mit Fragen zum Thema operationale als auch regulatorische Risiken. Als weitere Themenblöcke werden Cyber Security, Verlust der Reputation, technische sowie steuerliche Veränderungen mit jeweils zehn Prozent gesehen.

 

Neue Wege beschreiten

Die Gesundheitskrise hat in vielen Unternehmen die Digitalisierungsprozesse beschleunigt und zu einem kulturellen Umdenken sowie zu einer erhöhten Akzeptanz neuer Technologien geführt. CEOs möchten stark in Technologien investieren, um operativ widerstandsfähiger, agiler und kundenorientierter zu werden. 40 Prozent teilten mit, dass in ihrem Unternehmen eine fortschrittliche Digitalisierung stattgefunden hat, sodass sie ihren bisher gesetzten Zielen um Jahre voraus sind.

 

Purpose – Sinn und Zweck leben

CEOs haben sich während der Pandemie auch intensiv mit dem Sinn und Zweck ihres Handelns beschäftigt. Die Pandemie wurde genutzt, um sowohl auf gesellschaftlicher als auch in wirtschaftlicher Sicht Veränderungen zu veranlassen. Sechs von zehn Befragten (60 Prozent) fühlen sich seit der Pandemie ihrem Unternehmen emotionaler verbundener.

 

Mit Vertrauen führen

Der Lockdown hat weltweit gezeigt, wie schnell eine Transformation in eine neue Arbeitswelt erfolgen kann. Zwei Drittel (60 Prozent) der befragten österreichischen CEOs sagen, dass das Remote-Arbeiten ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöht hat. Werden die CEOs gefragt, ob weiterhin digitale Kommunikationstools verwendet werden, stimmten 90 Prozent der Befragten dieser Aussage zu.

 

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