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SAP S/4HANA Transformation

Die Umstellung von SAP auf S/4HANA steht bevor – KPMG unterstützt dabei mit Powered Enterprise Unternehmen von technischen Fragen bis hin zu Risk- und Compliance- Themen. Doch was genau steckt hinter dieser Gesamtlösung „Powered Enterprise“ und welchen Mehrwert können sich Unternehmen dadurch erwarten? Thomas Hohenauer und Michael Gardumi bieten einen Einblick in diese neue Welt der digitalen Transformation:

Sie treffen einer Ihrer Kollegen von einer anderen Fachabteilung bei der Kaffeemaschine und werden zu Powered Enterprise angesprochen – wie erklären Sie diesen Begriff? Was ist „Powered Enterprise“?

Thomas Hohenauer

Thomas Hohenauer:

Zunächst ist mit „Powered Enterprise“ eine Herangehensweise an ein Business- und IT-Transformationsvorhaben gemeint, nämlich, dass fachliche, organisatorische und technische Aspekte von Anfang an gemeinsam und integriert mitbetrachtet werden. Das heißt, es geht bei Powered Enterprise um mehr als nur eine „technische“ Umsetzung, sondern es sollen vor allem unternehmerische Ziele wie Effizienzverbesserungen (zB durch Automatisierungen), Kosteneinsparungen aufgrund harmonisierter und standardisierter Prozesse und Systeme (zB indem historisch gewachsene, aber komplizierte Arbeitsabläufe hinterfragt und verbessert werden) sowie Verbesserungen im Compliance Bereich (zB Tax Compliance) adressiert werden. Das sind nur ein paar Beispiele von Themen, welche im Rahmen einer SAP S/4HANA-Transformation angegangen werden können.


Dass gerade diese umfassende Betrachtung ein großes Thema für viele unserer Kunden ist, zeigt auch unsere Studie gemeinsam mit Lünendonk zum Thema S/4HANA.

Inwiefern bietet sich Powered Enterprise für Unternehmen als Werkzeug zur Implementierung von Technologie an?

Michael Gardumi

Michael Gardumi:

Powered Enterprise ist als Baukasten zu verstehen. Er beinhaltet neben der technologischen Komponente vor allem die weiteren Komponenten eines Betriebsmodells: Das sind die sechs Ebenen von Servicemodell, Mitarbeiter und Rollen, Prozesse, Technologie, Daten und Berichte sowie Governance und Risikomanagement. In all diesen Ebenen liefert Powered Enterprise vorgedachte Inhalte und Bausteine (basierend auf sogenannte Leading Practices). Diese können für die Transformation vom aktuellen technologischen Stand in ein neues, optimiertes Betriebsmodell auf Basis einer neuen Technologie wie SAP S/4HANA verwendet werden.

Die Bausteine können dazu genutzt werden, um schneller und mit weniger Aufwand den Soll-Zustand zu beschreiben und umzusetzen. Daneben enthält Powered auch vorkonfigurierte technische Applikationskomponenten und das neben SAP S/4HANA auch in weiteren Technologien.

Heißt das, dass es immer um einen Wechsel der Technologieplattform geht?

Michael Gardumi

Michael Gardumi:

Nicht immer, viele Bausteine aus dem Baukasten können auch technologieagnostisch verwendet werden. Ich denke dabei an die Prozessdefinitionen nach unseren Leading Practices oder Rollen, Risiken & Kontrollen, sowie Berichtsdefinitionen, KPI´s usw. Aber meist ist eine technologische Entscheidung der Auslöser für fachliche oder organisatorische Veränderungen. Daher wird Powered Enterprise zumeist in Geschäfts- und IT-Transformationsprojekten im Rahmen eines Wechsels der Technologieplattform eingesetzt.

Welche Akteure umfasst „Powered Enterprise“? Wie können wir uns das Team dazu vorstellen und wie läuft die Zusammenarbeit mit weiteren KPMG Ländern?

Thomas Hohenauer

Thomas Hohenauer:

Powered Enterprise ist eine globale und erprobte KPMG Lösung, welche Erfahrungen und unsere fachlichen, prozessualen und technologischen Kompetenzen aus dem gesamten KPMG Netzwerk beinhaltet. Diese Initiative wird global gesteuert, wir haben aber im DACH-Raum gemeinsam mit KPMG in Deutschland einen starken Partner, der als eines der federführenden Länder die Powered Enterprise-Entwicklung maßgeblich vorantreibt. Wir profitieren daher von einem intensiven Erfahrungsaustausch und einer Zusammenarbeit bei unseren Powered-Projekten.

Inwiefern unterscheidet sich Ihre Dienstleistung von anderen Marktteilnehmern?

Thomas Hohenauer

Thomas Hohenauer:

Wir verstehen uns bei KPMG als Business Integrator, dh wir verbinden die fachliche Tiefe mit der technologischen Kompetenz, um unsere Kunden bei ihren Vorhaben aus einer Hand zu unterstützen. Wir verstehen die fachliche Tiefe und wie komplex die technische Umsetzung ist, mit allen Aspekten für eine nachhaltige Umsetzung. Wir bringen hier unsere unabhängige Sicht und unsere Erfahrungen auf Basis von Leading Practices aus einer Vielzahl von Branchen und Technologien mit ein. Anders als Boutique-Beratungen verstehen wir uns als „One-Stop-Shop“ für unsere Kunden und können in allen Aspekten einer Umsetzung beratend zu Seite stehen.

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