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EBA veröffentlicht geänderte Standards zur Identifizierung von Mitarbeitern heraus, die einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der Institutionen haben

Standards zur Identifizierung von Mitarbeitern

Die Europäische Bankaufsichtsbehörde (EBA) veröffentlichte am 18. Juni ihren finalen Entwurf der Regulatory Technical Standards (RTS) über die Kriterien zur Identifizierung aller Kategorien von Mitarbeitern, deren berufliche Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil der Institutionen haben ("Risikoträger").

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Risikoträger werden anhand der in der überarbeiteten Eigenkapitalrichtlinie (CRD) und der im RTS festgelegten Kriterien identifiziert. Hinsichtlich qualitativer Kriterien wurde nunmehr das Porportionalitätsprinzip verstärkt und die Definition der Führungsverantwortung wurde überarbeitet, um zu berücksichtigen, dass Institute unterschiedlicher Größe unterschiedliche Hierarchieebenen haben.

In Bezug auf quantitative Kriterien legte die überarbeitete CRD einen Schwellenwert für die Gesamtvergütung von 500.000 EUR fest, kombiniert mit dem Durchschnitt der Vergütung der Mitglieder des Leitungsorgans und der Geschäftsleitung. Die Draft-RTS behalten das qualitative Kriterium, welches ein hohen Vergütungsniveaus ab 750.000 EUR identifiziert. Darüber hinaus wurden die 0,3% des Personals mit dem höchsten Vergütungskriterium dahingehend geändert, dass sie nur von Instituten mit mehr als 1 000 Mitarbeitern angewendet werden müssen, um die Belastung für kleine Institute zu verringern. Die quantitativen Kriterien basieren auf der widerlegbaren Annahme, dass die berufliche Tätigkeit dieser Mitarbeiter einen wesentlichen Einfluss auf das Risikoprofil des Instituts haben.

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