close
Share with your friends

Transformation und Change sind für das langfristige Überleben von Organisationen unerlässlich. Systemumstellungen wie die eines ERP-Systems stellen Organisationen vor große Herausforderungen. Sie bietet aber gleichzeitig die Chance auf eine erfolgreiche Re-Positionierung und Organisationsausrichtung mit einer „State of the Art“-IT-Architektur, sowie einer neu ausgerichteten Ablauf- und Aufbauorganisation.

Längst erfordert die disruptive Organisationsumwelt schlanke und effektive Geschäftsprozesse. Denn Organisationen sind heute vielen verschiedenen, unvorhersehbaren Herausforderungen gegenübergestellt. Laufend müssen neue Produkte und Services entwickelt werden, um neue Kunden akquirieren und Bestandskunden halten zu können. Zudem müssen Organisationen das Tempo der Veränderungen erhöhen, um mit Kunden, Wettbewerbern und Aufsichtsbehörden Schritt zu halten. Gleichzeitig sollen sie die Kosten reduzieren und die eigene Agilität erhöhen.

Wandel in Echtzeit

Im Zuge der Digitalisierung reagieren Organisationen auf diese Entwicklung mit der Nutzung von neuen Technologien und der eigenen Transformation. Unter Experten gilt das SAP S/4HANA als „Quantensprung“ in der digitalisierten SAP ERP-Welt. Fast jeder Kunde von SAP beschäftigt sich mit der Systemumstellung auf die SAP HANA-Plattform und das neue SAP S/4HANA. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen stellt SAP 2027 die Standard-Wartung der bisherigen Installationen ein. Zum anderen ermöglicht die neue Datenbank mithilfe der eingesetzten In-Memory-Technik Echtzeitdatenverarbeitung und somit die Nutzung von innovativen Technologien wie Cloud Anwendungen, Artificial Intelligence, Robotics, Automatisation, Internet of Things und Big Data.

Mehr als "nur" IT

59 Prozent der CEOs sind der Meinung, dass agiles Handeln die neue Währung des Geschäfts ist, und dass langsame Organisationen in Konkurs gehen – so eine internationale KPMG Studie. Gleichzeit glauben aber 78 Prozent der CIOs, dass die digitale Strategie ihrer Organisation nur mäßig effektiv ist (KPMG, 2018a, 2018b1).

Eine SAP S/4HANA-Transformation ist weitaus mehr als nur ein IT-Projekt. Sie betrifft direkt oder indirekt alle Bereiche und Prozesse in den Organisationen: von der Steuerfunktion über Vertrieb, Beschaffung, Finance und HR bis zu Corporate Governance. Ganze 83 Prozent der Verantwortlichen gaben an, nicht zuversichtlich zu sein, eine digitale Transformation, mit den ihnen in den Organisationen vorhanden Kompetenzen und Ressourcen, bewältigen zu können (KPMG, 2016). Spätestens seit den gescheiterten Systemumstellungen von prominenten Unternehmen, schwingt bei vielen SAP-Kunden die Angst vor der Machbarkeit des Transformationsprozesses mit.

Der Respekt vor der Umstellung des ERP-Systems ist groß. Zurecht: Sie gleicht einer Operation am schlagenden Herzen. Denn während der gesamten Transformationsphase muss das tägliche Geschäft reibungslos weiterlaufen. Sicherheit hat somit oberste Priorität. Unterlaufen Fehler, wirken sich diese tiefgreifend und folgenschwer aus.

Die Chance zum Erfolg

Aller Risiken zum Trotz birgt der Umstieg auf S/4HANA enormes Potenzial: Organisationen werden digitalisiert, zukunftsfest und nachhaltig aufgestellt, ohne dabei zwingend alles auf den Kopf zu stellen. Die ERP-Systemumstellung bietet die Chance, alte Geschäftsprozesse zu durchleuchten und zu optimieren. So gelingt bei einer erfolgreichen Transformation eine Vereinheitlichung und Reduktion der Systemlandschaft. Datenstrukturen und Business-Prozesse können vereinfacht werden. Obendrein bieten die Benutzeroberflächen im neuen SAP S/4HANA neue Funktionalitäten und eine verbesserte und intuitive Informationsbereitstellung entlang der Geschäftsprozesse.

Für eine erfolgreiche Transformation müssen folgende Ebenen (Target Operating Model) betrachtet werden: das richtige Service Delivery Model, funktionale Prozesse, die Mitarbeiter, die Technologie inklusive Architektur, Daten und Reporting, sowie Governance und Kontrollen. Außerdem müssen die Mitarbeiter optimal in den Transformationsprozess eingebunden werden, denn der Faktor Mensch ist für erfolgreichen Wandel entscheidend: Nur wer die Transformation verinnerlicht und lebt, wird sie erfolgreich für sich nutzen können.

Autoren

Michael Gardumi

Julius Ernst Lechner

KPMG Blue

Powered Enterprise von KPMG

KPMG hat mit Powered Enterprise eine Gesamtlösung für ERP-Systemumstellungen entwickelt. Diese beinhaltet alle Aspekte einer S/4HANA-Systemumstellung: Fachliche, prozessuale, technische, Change Management sowie Risk und Compliance-Beratung. 

Die global erprobte Methodik verbindet das breite Fach-, Branchen-, und Prozesswissen mit der Technologie von morgen – wie bspw Robotic Process Automation, Hybrid- und Cloud-Lösungen, Artificial Intelligence, Internet of Things oder Big Data.

Als End-to-End-Lösung beinhaltet Powered Enterprise KPMGs Leading Practices für Geschäftsprozesse einer Organisation. Im Fokus stehen dabei Transparenz, Geschwindigkeit und optimale Steuerungsfähigkeit. So können die notwendigen Strukturen geschafft werden, um auch in Zukunft die Systeme der Kunden abzusichern, Risiken zu vermeiden und die Erfüllung der Compliance-Vorgaben sicherzustellen. 

Im Finance-Bereich können KPMGs Leading Practices bspw für Order-to-Cash, Require-to-Pay, Aquire-to-Retire und Rec-ord-to-Report zur Verfügung gestellt werden. Diese sind dabei bereits mit Organisationsmodellen und -rollen, KPIs, Kontrollen und S/4HANA-Transaktionen sowie der Fiori Applikation verknüpft. Durch die vorkonfigurierten Inhalte, Dashboards und Rollenmodelle kann bei der Transformation kostbare Zeit eingespart werden. Powered Enterprise, gibt damit Sicherheit und verbessert nachweislich die Effizienz der Transformation.

KPMG Blue

Weitere Artikel der Ausgabe "IT ist alles"

Verwandte Themen