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EBA startet Konsultation zu technischen Standards, welche die aufsichtsrechtliche Behandlung von Software-Assets regelt

Aufsichtsrechtliche Behandlung von Software-Assets

Die Europäische Bankaufsichtsbehörde (EBA) hat am 9. Juni eine Konsultation zu einem Entwurf technischer Regulierungsstandards (RTS) gestartet, welche die aufsichtsrechtliche Behandlung von Software-Assets festlegt.

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Da die Umgebung des Bankensektors immer stärker digitalisiert wird, besteht das Ziel der Draft-RTS darin, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen der Wahrung eines gewissen Spielraum für Konservativität bei der aufsichtsrechtlichen Behandlung von Software-Assets und ihrer Relevanz aus geschäftlicher und wirtschaftlicher Sicht zu schaffen.

Als Teil des vom europäischen Gesetzgeber verabschiedeten Pakets von Maßnahmen zur Risikominderung (RRM) wurde die CRR dahingehendend geändert, dass eine Ausnahme vom Abzug immaterieller Vermögenswerte vom harten Kernkapital (CET – 1) für vorsichtig bewertete Software-Aktiva, deren Wert durch Auflösung, Insolvenz oder Liquidation der Institutionen nicht negativ beeinflusst wird, eingeführt wurde. Darüber hinaus wurde die EBA beauftragt, einen Entwurf Draft-RTS für die Spezifizierung der Anwendung dieser Bestimmungen zu entwickeln.

Der Entwurf spezifiziert die Methodik, die von den Institutionen zum Zwecke der aufsichtsrechtlichen Behandlungen von Software-Vermögenswerten anzuwenden ist. Insbesondere soll eine aufsichtsrechtliche Behandlung auf Grundlage ihrer Amortisierung erfolgen, was ein angemessenes Gleichgewicht zwischen der Notwendigkeit, einen gewissen Konservativitätsspielraum bei der Behandlung von immateriellen Assets beizubehalten und ihre Relevanz aus geschäftlicher und wirtschaftlicher Sicht herstellen soll. Es ist zu erwarten, dass der vorgeschlagene Ansatz leicht zu implementieren und auf alle Institutionen in standardisierter Weise anzuwenden ist.

Die EBA wird die zukünftige Entwicklung der Investitionen in Software-Assets genau beobachten, einschließlich der Verbindung zwischen der vorgeschlagenen aufsichtsrechtlichen Behandlung und der Notwendigkeit, dass die EU-Institutionen einige notwendige Investitionen in IT-Entwicklungen in Bereichen wie Cyber-Risiko oder Digitalisierung tätigen müssen.

Die Konsultation endete am 9.Juli.

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