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Europas Fußballclubs wirtschaftlich stark – stehen aber vor COVID-19-bedingtem Wandel

Europas Fußballclubs wirtschaftlich stark

Die größten europäischen Fußballklubs verzeichneten in den letzten fünf Jahren hohe Umsatzsteigerungen. Mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie steht der Fußballmarkt jedoch vor einer großen Unbekannten.

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The European Elite 2020

Die diesjährige Ausgabe der KPMG Studie „The European Elite 2020” beinhaltet eine Rangliste der 32 größten europäischen Fußballklubs auf Grundlage ihres Unternehmenswertes zum 1. Jänner 2020. Ausgewertet wurden die Daten von Clubs, die

  1. zu den 50 europäischen Mannschaften mit den höchsten Gesamteinnahmen,
  2. zu den 50 besten Teams basierend auf der UEFA 5-Jahreswertung,
  3. sowie (in Ausnahmefällen) zu den 30 Teams mit den meisten Followern auf Social Media zählen.

Teil der Auswertung sind unter anderem Ajax, Barcelona, Bayern München, Galatasaray, FC Inter Mailand, Liverpool, Manchester United, Porto, Paris Saint-Germain und Real Madrid.

Gestiegene Einnahmen durch stärkere Vermarktung

Aus dem diesjährigen Bericht geht hervor, dass Real Madrid und Manchester United die ersten beiden Plätze der Rangliste behaupten konnten, während Barcelona die deutsche Mannschaft Bayern München überholt hat und nun auf dem dritten Platz liegt.

Die Auswertung zeigt, dass die Einnahmequellen aller untersuchten Clubs in den letzten Jahren beständig gestiegen sind. In diesem Zusammenhang ist auch ersichtlich, dass jener Anteil an Einnahmen, der aus der Vermarktung generiert wird, mit einem durchschnittlichen Anstieg seit 2016 von 65 Prozent, die Hauptwachstumsquelle darstellt. Hervorzuheben ist, dass 25 der 32 Klubs ihre Abhängigkeit von den Einnahmen an Spieltagen über die Jahre hinweg verringert haben. Angesichts der Tatsache, dass diese Einnahmen am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffen sein werden, könnte dies kurzfristig als ein relativ positiver Trend gewertet werden.

Auswirkungen von COVID-19 auch Chance für den Fußball

Obwohl die Daten der Auswertung auf den Jänner 2020 zurückgehen und die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie nicht miteinfließen, gilt die aktuelle Auswertung der Geschäftsentwicklung als Gradmesser für die Aufarbeitung der Krise. Anzunehmen ist, dass die Auswirkungen signifikant sein werden und sich sowohl in Form von Umsatzeinbußen als auch in einem Rückgang der Transfersummen äußern werden. In Beiträgen unterschiedlicher Funktionäre wird zudem betont, dass der Markt als Reaktion auf die Krise die Chance ergreifen könnte ein ausgewogeneres, finanziell nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Ökosystem für den Fußball zu schaffen.


Studiendownload "The European Elite 2020" 
 

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