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Verlängerung des Verbots für Leerverkäufe in bestimmten Finanzinstrumenten

Leerverkäufeverbot von Finanzinstrumenten verlängert

Die FMA verlängert das Verbot für Leerverkäufe in bestimmten Finanzinstrumenten und hat diesbezüglich einige Änderungen vorgenommen.

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Die am 18. März 2020 erlassene Verordnung der FMA wird in abgewandelter Form bis 18. Mai 2020 verlängert. Diese beinhaltet ein befristetes Verbot von Leerverkäufen bestimmter Finanzinstrumente, die an der Wiener Börse notiert sind. Die ESMA unterstützt diese Maßnahme.


Während bisher Leerverkäufe bezogen auf jede einzelne Transaktion verboten waren, stellt die geänderte Verordnung nun durchgängig auf Nettoleerverkaufspositionen ab. Sowohl das Eingehen von neuen Nettoleerverkaufspositionen als auch die Erhöhung von bestehenden Nettoleerverkaufspositionen sind von dem Verbot miteinbezogen.


Somit sind Aktien, die zum Amtlichen Handel der Wiener Börse zugelassen sind und die unter die Zuständigkeit der FMA als Aufsichtsbehörde fallen, davon betroffen. Vom Verbot ausgenommen sind Geschäfte in der Funktion als Market Maker sowie bestimmte Geschäfte in Finanzinstrumenten, die sich auf Indizes beziehen oder auf einen Korb von Wertpapieren, der einen Index nachbildet.


Das Vorgehen ist mit der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) akkordiert und erfolgt harmonisiert. Die ESMA veröffentliche am 15. April 2020 eine Stellungnahme, in der sie unter anderem diese Maßnahme der Österreichischen Finanzmarkaufsicht unterstützte.

 

FMA Pressemitteilung

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