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Meldung von Netto-Leerverkaufspositionen

Netto-Leerverkaufspositionen

Die ESMA senkt die Meldeschwelle von Netto-Leerverkaufspositionen auf 0,1%.

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) gab am 16. März ihren Entschluss bekannt, dass Netto-Lehrverkaufspositionen von allen an einem regulierten Markt innerhalb der EU zugelassenen Aktien bereits ab 0,1% und nicht wie üblich ab 0,2% des ausgegebenen Aktienkapitals an die zuständigen Aufsichtsbehörden zu melden sind.

Die ESMA sieht diesen Entschluss als notwendige Maßnahme angesichts der aktuellen Situation der COVID-19 Krise, um die Beobachtung von Marktentwicklungen durch die Aufsichtsbehörden zu ermöglichen. So können zeitgerecht weitere adäquate Schritte zur Sicherstellung eines geordneten Marktes und der Finanzstabilität festgelegt werden.

Dieser Entschluss soll nicht für Anteile gelten, deren Haupthandelsplatz in einem Drittstaat liegt, sowie für Market-Making- oder Stabilisierungsgeschäfte.

Der Veröffentlichungsschwellenwert verbleibt weiterhin bei 0,5%, die ESMA schließt jedoch nicht aus, angesichts der derzeitigen Lage weitere zur einwandfreien Aufsicht des Marktes angemessene Maßnahmen zu treffen.

Die Maßnahme betrifft sowohl natürliche als auch juristische Person, unabhängig ob diese innerhalb oder außerhalb der EU ansässig ist. Sie soll temporär für drei Monate gelten und tritt ab 16. März in Kraft.

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