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ESMA bestätigt FMA-Shortselling Verbot als angemessen

FMA-Shortselling Verbot

Die ESMA veröffentlicht eine Stellungnahme, in der sie ihre Position zum befristeten Shortselling-Verbot der FMA bekanntgibt.

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Angesichts der andauernden Marktverunsicherung im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise erließ die Österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) am 18. März per Verordnung ein Verbot zum Leerverkauf bestimmter Finanzinstrumente. Die ESMA veröffentlichte nun eine Stellungnahme, in der sie ihre Zustimmung zu den Maßnahmen bestätigt.

Angesichts der aktuellen Risiken, die mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie einhergehen, seien die Maßnahmen der FMA zur Erhaltung der Finanzmarktstabilität angemessen. Bereits jetzt sind die Auswirkungen der Krise auf die Preise diverser Finanzinstrumente in sämtlichen Sektoren deutlich erkennbar. Auch der österreichische Aktienindex ATX ist in der Periode von 2. bis zum 18. März um rund 41% gesunken. Die erhöhte Vulnerabilität der Finanzmärkte und das sinkende Vertrauen in deren Stabilität erfordern somit entsprechende Maßnahmen, wie sie letzte Woche unter anderem seitens der FMA beschlossen wurden.

Die ESMA hält die zeitliche Befristung auf einen Monat für gerechtfertigt, die endgültige Dauer des Shortselling-Verbots sei aber anhand der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-19 Krise zu beurteilen.

ESMA Opinion

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