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EZB revidiert Empfehlung zur Dividendenausschüttung

Dividendenausschüttungen

Zur Erhaltung einer stabilen Kapitalbasis hat EZB am 27. März 2020 dazu aufgerufen, Dividendenauszahlungen aufzuschieben.

Matthias Lahninger

Manager, Advisory

KPMG Austria

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Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen in Bezug auf COVID-19 hat die EZB ihre ursprüngliche Empfehlung aus diesem Jahr bezüglich der Ausschüttung von Dividenden (ECB/2020/1) revidiert und am Freitagabend die Banken in der Eurozone aufgefordert, auf Gewinnausschüttungen bis zum 1. Oktober 2020 zu verzichten . Sollten sich Institute verpflichtet fühlen, dennoch Dividenden auszuzahlen, so muss eine sofortige Begründung an die zuständige Aufsichtsbehörde übermittelt werden. Ob die Maßnahme auch nach dem 1. Oktober noch gelten soll, wird die EZB anhand der weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise bewerten.

Auch die FMA hat ihre Zustimmung zu dem Vorgehen der EZB in einer Pressemitteilung bekanntgegeben und fordert die von ihr beaufsichtigten Banken auf, der Empfehlung zu folgen.

Die Maßnahmen dienen der Erhaltung einer stabilen Kapitalbasis und der ausreichenden Unterstützung mit Krediten insbesondere von Haushalten, sowie kleineren und mittleren Unternehmen während der durch den COVID-19 Virus ausgelösten wirtschaftlichen Krise. Dadurch soll Kapital anstatt für Dividendenauszahlungen und Rückkäufen von eigenen Anteilen prioritär zur Erhaltung der Realwirtschaft und der Abfederung von Verlusten zur Verfügung gestellt werden.

EZB Empfehlung

Pressemitteilung der FMA

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