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Unternehmen müssen umgehend angemessene Maßnahmen ergreifen, um alle Mitarbeiter, Kunden sowie weitere Stakeholder angemessen zu informieren und ggf zu unterstützen. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene werden gegenwärtig steuerliche und rechtliche Maßnahmenpakete diskutiert, die es zu beobachten gilt.

Schutz von Mitarbeitern, Kunden und weiteren Stakeholdern

  • Umsetzung der Maßnahmen, die seitens der Bundesregierung beschlossen und kommuniziert wurden. 
  • Laufende Beobachtung der Lageeinschätzung von öffentlichen Stellen und entsprechende Umsetzung im Unternehmen.
     

Beachtung rechtlicher Fragestellungen

  • Eine Pandemie dieses Ausmaßes wirft auch viele rechtliche Fragestellungen auf. Unter anderem mit der Schließung von Schulen und behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen werden in Österreich weitreichende Aktionen gesetzt, deren juristische Konsequenzen beachtet werden müssen.  Die wesentlichen Fragen und Antworten dazu finden Sie hier

Risikoeinschätzung und Krisenkommunikation

  • Stellen Sie ein Krisenteam zusammen, um die Kommunikation zwischen den wichtigsten Kontaktpersonen zu erleichtern, das Vertrauen aufrechtzuerhalten sowie betroffene Kunden angemessen zu informieren.
  • Bewerten Sie Ihre Lieferketten unter Risikogesichtspunkten und entwickeln Sie Strategien, wie Sie mit Verzögerungen oder Störungen in Ihren wichtigsten Lieferströmen reagieren können. 
  • Analysieren Sie die Verträge mit Ihren Kunden und Lieferanten in Bezug auf Haftungsfragen bei Lieferengpässen.
  • Prüfen Sie die Bestandsreichweite Ihrer Vorräte, identifizieren Sie kritische Ressourcen und entwickeln Sie kurzfristige Maßnahmen zur Aufrechterhaltung Ihrer operativen Prozesse.  
  • Bewerten Sie Ihre Wertschöpfungskette hinsichtlich weiterer Risikofaktoren, die zu einer Kosteneskalation führen und die Dienstleistungs- und Bestandskapazitäten beeinträchtigen könnten. Setzen Sie proaktive Maßnahmen zur Minimierung von Engpässen.
  • Evaluieren Sie Ihre Sourcing-Strategie und prüfen Sie alternative Nearshoring-Optionen, um Lieferketten räumlich zu verkürzen.

Finanzberichterstattung und Offenlegungspflichten

  • Unternehmen sollten die aktuellen und potenziellen Auswirkungen, die der Ausbruch des Coronavirus auf die Offenlegung haben kann, überwachen. 
  • Die folgenden Fragestellungen sind zu beantworten, um sicherzustellen, dass Iihre Finanzberichterstattung und Prüfungsprozesse hinreichend robust sind:
    • Hat COVID-19 Auswirkungen auf das Unternehmen, die zu Offenlegungspflichten führen?
    • Gibt es durch COVID-19 Ereignisse nach dem Berichtszeitraum aber vor der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse, die eine Offenlegung oder Buchung erfordern?
    • Ist der rechtzeitige Erhalt von Finanzdaten von Tochtergesellschaften aus betroffenen Ländern sichergestellt?
    • Lösen Änderungen im internen Kontrollsystem, zB durch Ausweitung externer Zugänge für Telearbeitsplätze, Änderungen von Berechtigungen etc Berichtspflichten? 
    • Zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Umständen kann ein Aufschub zB der Berichterstattung und der Offenlegungspflichten beantragt werden?

Betriebskapital und Businesspläne

  • Re-evaluierung von Cashflow, working capital und Lagerbestandsprognosen unter Berücksichtigung einer krisenbedingt veränderten Angebots- und Nachfragesituation 
  • Analyse, ob und in welchem Ausmaß weitere Verluste an den Aktienmärkten und ein eingeschränkter Zugang zu Finanzmitteln die Liquiditätssituation des Unternehmens beeinträchtigen können und welche Maßnahmen Ihnen zur Verfügung stehen. 
  • Überprüfung der unternehmensweiten Vertriebs- und Betriebsplanung und der integrierten Geschäftspläne, um sicherzustellen, dass die taktische und strategische Geschäftsplanung zwischen allen Geschäftsfunktionen synchronisiert ist.
  • Nutzung vorhandener Kompetenzen und Kapazitäten zur Datenanalyse um Krisen-Szenarien zu simulieren und Maßnahmenpläne abzuleiten.