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Bestandsaufnahme zur MREL-Kapazität in der EU

MREL-Kapazität

Die Europäische Bankenaufsicht zeigt in einem Bericht die Fortschritte der Banken in Bezug auf die Einhaltung ihrer MREL-Anforderungen. Um verbleibende Unterdeckungen zu schließen ist die Ausgabe weiterer MREL-fähiger Instrumente erforderlich.

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Am 17. Februar veröffentlichte die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) einen Bericht über die von Behörden festgelegten Mindestanforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten (Minimum requirement for own funds and eligible liabilities - MREL), die Höhe der tatsächlich anrechenbaren Mittel und die resultierenden Deckungslücken.

Für 222 Europäische Banken, welche 80% der Gesamtaktiva repräsentieren, ist eine Abwicklungsstrategie (dh keine Liquidation) vorgesehen. Im gewichteten Durchschnitt liegen die MREL-Anforderungen in der EU zwischen 26,5% der RWAs für global systemrelevante Institute (G-SIIs) und 19% der RWAs für Institute mit einer Bilanzsumme unter 1 Mrd. Euro. Während rund 105 dieser 222 Banken bereits ihre MREL-Anforderungen erfüllen, berichtete der Rest Fehlbeträge von insgesamt 178 Mrd. Euro. Gewichtet verfügen die berücksichtigten Institutsgruppen im Schnitt über MREL-Mittel in der Höhe von 30,5% der RWAs.

Der Bericht basiert auf dem derzeitig gültigen Rahmenwerk (ohne Berücksichtigung der BRRD2 und anderweiter künftiger Änderungen) und zeigt, dass die Aufsichtsbehörden Fortschritte bei der Festlegung von Abwicklungsstrategien machen. Eine wesentliche Schlussfolgerung der EBA ist allerdings, dass etliche Banken MREL-fähige Schuldtitel ausgeben müssen, um ihre Fehlbeträge zu schließen.

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