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Erheblichkeitsschwelle für überfällige Verbindlichkeiten bei LSIs

Erheblichkeitsschwelle überfällige Verbindlichkeiten

Die Europäische Zentralbank veröffentlicht einen Leitlinienentwurf zur Erheblichkeitsschwelle für überfällige Verbindlichkeiten bei weniger bedeutenden Instituten

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Am 22. Jänner 2020 veröffentlichte die europäische Zentralbank (EZB) einen Entwurf ihrer Leitlinie zur Nutzung des Ermessensspielraums durch nationale Aufsichtsbehörden bezüglich der Schwelle für die Beurteilung der Erheblichkeit überfälliger Verbindlichkeiten für weniger bedeutende Institute (LSIs). Diese Schwelle soll sowohl für Risikopositionen aus dem Mengengeschäft als auch für solche, die nicht dem Mengengeschäft zuzuordnen sind, gelten.


Der Entwurf sieht vor, dass die Erheblichkeitsschwelle aus einem absoluten (in Form eines Höchstbetrags für die Summe sämtlicher überfälliger Verbindlichkeiten eines Schuldners) und einem relativen Anteil (prozentuelles Verhältnis der überfälligen Verbindlichkeiten zum Gesamtwert der bilanziellen Risikopositionen des Instituts gegenüber seinem Schuldner) bestehen wird.


Die für weniger bedeutende Institute festgesetzte Erheblichkeitsschwelle wurde im Einklang mit der Definition ausgestaltet, die für bedeutende Institute von der EZB in der Verordnung (EU) 2018/1845 festgelegt wurde. Der Richtlinienentwurf sieht vor, dass die nationalen Regulierungsbehörden sicherstellen, dass die weniger bedeutenden Institute ihnen spätestens bis zum 31. Dezember 2020 den genauen Zeitpunkt mitteilen, ab dem sie mit der Anwendung des Schwellenwertes beginnen werden.

 

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