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Behandlung von Anlagebuchpositionen, die einem FX- oder Warenpositionsrisiko unterliegen

Behandlung von Anlagebuchpositionen

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde veröffentlicht einen Konsultationsentwurf zu technischen Regulierungsstandards, welche die Berechnung der Eigenmittelanforderungen für das Marktrisiko aller Anlagebuchpositionen präzisieren, die einem Fremdwährungs- oder Warenpositionsrisiko unterliegen.

Alexander Schiller

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Am 13. Jänner 2020 hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) eine Konsultation zu Regulatory Technical Standards (RTS) zur Behandlung von Anlagebuchpositionen, die einem FX- oder Warenpositionsrisiko unterliegen, gestartet. Diese thematisieren, wie Institute die Eigenmittelanforderungen für das Marktrisiko bei solchen Anlagebuchpositionen mittels Standard- bzw. Interne-Modelle-Ansatz gemäß dem Fundamental Review of the Trading Book (FRTB) berechnen sollen.


Diesbezüglich verlangen die Standards, dass Institute entweder den letzten verfügbaren Buchwert oder den letzten beizulegenden Zeitwert für Positionen mit einem Währungsrisiko verwenden sollen. Institute müssen in diesem Fall keine tägliche Reevaluierung von Anlagebuchpositionen durchführen, sollten jedoch täglich die Änderungen des FX-Risikos beobachten. Für Positionen mit Warenrisiko soll eine tägliche Bemessung des Zeitwerts stattfinden.


Die Entwurfs-RTS führen zusätzlich ein aufsichtliches Vorgehen zur Berechnung von Eigenkapitalanforderungen für das Marktrisiko bei nicht-monetären Positionen ein, welche aufgrund von FX-Kursänderungen wertgemindert sein könnten.

Die Konsultation läuft bis zum 10. April 2020.

 

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