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Verdächtige Aufträge und Geschäfte unter MAR

Verdächtige Aufträge und Geschäfte unter MAR

Die ESMA veröffentlicht einen Bericht über die Sammlung und Verwendung von Daten zu verdächtigen Aufträgen und Geschäften durch Nationale Aufsichtsbehörden unter der Marktmissbrauchsverordnung (MAR)

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Am 12. Dezember 2019 veröffentlichte die Europäische Markt- und Wertpapieraufsicht (ESMA) einen Bericht, in dem die Sammlung und Verwendung von Daten zu verdächtigen Aufträgen und Geschäften („Suspicious transactions and order reports“ – STORs) durch die nationalen Aufsichtsbehörden unter der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) analysiert wurde. Als Folge der Analyse ruft die ESMA zu einer Stärkung der Aufsichtspraktiken in dem Thema auf.


Die Österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat im Jahr 2018 175 STOR Meldungen erhalten. Im Allgemeinen stellt die ESMA der FMA bei der STOR Behandlung ein geteiltes Zeugnis aus. Einerseits werden die Maßnahmen, die zur Verringerung von qualitativ schlechteren STORs gesetzt wurden, gelobt, wie etwa eine Informationsveranstaltung aus dem Jahr 2018, andererseits werden eine höhere Anzahl von Vor-Ort Prüfungen sowie ein intensiviertes Auferlegen von Sanktionen bei nicht-berichteten STORs gefordert. Es sollte versucht werden, Verzögerungen beim Senden von STORs an andere nationale Behörden zu reduzieren. Außerdem wird festgestellt, dass ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz der STOR zur Überprüfung ansteht.

ESMA Final Report

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