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EURIBOR-Finanzkontrakte

EURIBOR-Finanzkontrakte

Arbeitsgruppe der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlicht Empfehlungen zu Ersatzbestimmungen zu EURIBOR-Finanzkontrakten. Es wird vorgeschlagen in den Ersatzbestimmungen der Finanzkontrakten eine „Fallback-rate“ zu beschließen.

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Am 6. November 2019 wurde von einer Arbeitsgruppe der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Empfehlung abgegeben, wie Ersatzbestimmungen von Verträgen aussehen könnten, die sich auf EURIBOR bezogene Cash-Produkte und Derivatgeschäfte beziehen. Der Gedanke ist in der Ersatzbestimmung eine „Fallback rate“ zu beschließen, wodurch die Vereinbarkeit mit der Benchmark-Verordnung gewährleistet und die Rechts- und Handelssicherheit verbessert werden.

Neben allgemeinen vertragsrechtlichen Aspekten, die berücksichtigungswürdig sind, empfiehlt die Arbeitsgruppe unter anderem Bestimmungen einzuführen, die Ereignisse erfassen, die sowohl eine dauerhafte, als auch eine vorübergehende Beendigung des EURIBOR Bezugs zur Folge haben. Neue Verträge sollten Anpassungen in Betracht ziehen, um Unterschiede zwischen dem Wert des EURIBOR und dem Wert der „Fallback rate“ auszugleichen. Außerdem wird die notwendige Übereinstimmung mit nationalen und internationalen Gesetzten hervorgestrichen.

Außerdem kündigt die Arbeitsgruppe an, in den kommenden Monaten eine Analyse durchzuführen und Empfehlungen für die am besten geeigneten EURIBOR-Fallback-Rate für bestimmte Anlageklassen und/oder Finanzproduktarten zu unterbreiten.

Report by the working group on euro risk-free rates

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