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ACI Round Table

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Aufsichtsgremien in Österreich und Deutschland - Ein Erfahrungsaustausch der Aufsichtsräte

Helmut Kerschbaumer

Partner, Audit

KPMG Austria

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ACI Round Table

v.l.n.r.: Helmut Kerschbaumer, Wendelin Ettmayer, Monika Kircher, Edith Hlawati, Annette Köhler, Rudolf X. Ruter, Roman Rohatschek, Bernhard Mechtler

Was verbindet deutsche und österreichische Aufsichtsräte und was unterscheidet sie? Dieser Frage widmete sich KPMG im Rahmen des ACI Round Table am 21. Oktober und lud zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein. Am Podium diskutierten Monika Kircher, Edith Hlawati, Annette Köhler sowie Rudolf X. Ruter. Impulsvorträge zum Thema gab es von Wendelin Ettmayer, Roman Rohatschek und Annette Köhler, die aus rechtlicher und wissenschaftlicher Sicht den Status quo in Österreich und Deutschland präsentierten.

Edith Hlawati sieht Aufsichtsräte mit einem raschen Wandel konfrontiert, der sich laufend weiter beschleunigt. So nehmen vor allem auch branchenspezifische Anforderungen laufend zu, welches zu Problemen führt, jüngere Aufsichtsräte mit der entsprechenden Qualifikation zu finden.

Zur Diskussion stand auch die Rolle des Aufsichtsrats. Monika Kircher sieht die Kommunikation in Ausschüssen und größeren Gremien als zentralen Erfolgsfaktor. Auch Annette Köhler weist auf die richtige Kommunikation und die künftigen Herausforderungen für Aufsichtsräte hin. In diesem Zusammenhang sieht Rudolf X. Ruter die Transparenz als unabdingbar und unterstützt Sitzungen der Ausschüsse in kürzeren Abständen, um einen Informationsverlust innerhalb des Gremiums zu verhindern.

In weiterer Folge drehte sich die Diskussion um das Bild und die Tätigkeiten des Aufsichtsrats und deren Anforderungen in der Zukunft. Monika Kircher beantwortete dies mit Hilfe der drei „Z“s — Zusammenarbeit, Zusammensetzung und Zukunftsorientierung seien die wichtigen Themen des zukünftigen Aufsichtsrats. Dazu zählt Kircher die Selbstdisziplin eines Aufsichtsrats, die eigene fachliche Weiterbildung und die Innovationsbereitschaft. Annette Köhler nimmt an, dass Aufsichtsräte immer mehr im Fokus des öffentlichen Interesses sein werden und, dass das Thema der Dokumentation der Diskussion und der Entscheidungen bedeutender werden wird. Auch Rudolf X. Ruter bestätigt das und befürwortet elektronische Datenräume. Er sieht in Zukunft mehr Frauen in Aufsichtsgremien sowie eine internationale Zusammensetzung der Mitglieder. Einig sind sich alle am Podium darüber, dass die Herausforderungen an die Aufsichtsräte in Zukunft weiter steigen werden und, dass sich dies auch in der Vergütung wiederfinden soll.

Diese und andere Themen sorgten noch für lange und intensive Gespräche im Rahmen des gemütlichen Ausklangs der Veranstaltung.

Es diskutierten:

Monika Kircher, Aufsichtsrätin ua bei RWE, Andritz, Austrian Airlines und KELAG

Edith Hlawati, Vorsitzende des Aufsichtsrats ua bei Telekom Austria und Österreichische Post, Senior Partnerin bei CERHA HEMPEL Rechtsanwälte

Annette Köhler, Professorin an der Mercator School of Management, Universität Duisburg-Essen und Aufsichtsrätin ua bei HVB UniCredit Bank und Villeroy und Boch

Rudolf X. Ruter, Mitglied in diversen Aufsichtsgremien, Corporate Governance Experte und Buchautor

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