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Q&As zur ESEF-Verordnung

European Single Electronic-Format

Die EU-Kommission veröffentlicht Fragen und Antworten (Q&A) zur ESEF-Verordnung

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Am 29. Mai 2019 wurde die delegierte Verordnung zur Einführung eines einheitlichen elektronischen Berichtsformats, dem European Single Electronic-Format (ESEF), im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Die Verordnung regelt, dass Unternehmen, deren Wertpapiere auf regulierten Märkten innerhalb der EU gehandelt werden, ihre Jahresfinanzberichte für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2020 im ESEF zu erstellen haben. Dieses Format sieht eine einzige Datei vor, die den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Verantwortlichkeitserklärungen der im Unternehmen verantwortlichen Personen enthält. Letztendlich soll der Jahresabschluss dadurch maschinenlesbar werden.

Nun hat die Europäische Kommission begleitend hierzu ein Dokument mit Fragen und Antworten (Q&A) veröffentlicht. In den Q&A wird unter anderem die Auffassung der Kommission dargelegt, dass die ESEF-Verordnung als gesetzliche Vorschrift gemäß EU-Abschlussprüferrichtlinie (Art. 28 Abs. 2 (c) (ii)) anzusehen sei, deren Einhaltung im Rahmen der Abschlussprüfung gewürdigt werden muss. Zudem weist die Kommission darauf hin, dass sie das CEAOB einbindet, um die praktische Durchführung dieser ESEF-Prüfung zu erörtern. Der ESEF ist nur der erste Schritt bei der Digitalisierung öffentlicher Unternehmensfinanzinformationen. Andere Initiativen - wie die Aktivierung eines europäischen elektronischen Zugangspunkts (EEAP) - sollen den ESEF bei der Digitalisierung der öffentlichen Unternehmensberichterstattung ergänzen.

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