close
Share with your friends

Änderung von EMIR

Änderung von EMIR

Kapitalmarktunion: EU Rat verabschiedet aktualisierte Vorschriften für Finanzderivate und Clearing

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

Kontakt

Verwandte Inhalte

Am 14. Mai 2019 hat der Rat eine Verordnung zur Verbesserung des bestehenden Regelungsrahmens für den Markt für außerbörslich gehandelte (OTC-)Derivate angenommen. Mit der am 14. Mai 2019 von der Ministerrunde angenommenen Verordnung wird EMIR geändert und vereinfacht, um Abhilfe für unverhältnismäßige Befolgungskosten, Probleme mit der Transparenz und unzureichenden Zugang zum Clearing für bestimmte Gegenparteien zu schaffen. Insbesondere wird eine neue Kategorie von "kleinen finanziellen Gegenparteien" eingeführt, die künftig nicht mehr verpflichtet sein werden, das Clearing ihrer Transaktionen durch eine zentrale Gegenpartei (CCP) vornehmen zu lassen; den Verpflichtungen zur Risikominderung sind jedoch auch sie weiterhin unterworfen. Für kleinere nichtfinanzielle Gegenparteien werden zudem niedrigere Clearingauflagen gelten. Darüber hinaus wird die vorübergehende Befreiung der Altersversorgungssysteme von der Clearingpflicht um weitere zwei Jahre verlängert (im Anschluss ist zweimal eine zusätzliche Verlängerung um jeweils ein Jahr möglich). Durch die aktualisierten Vorschriften werden auch die bestehenden Berichtspflichten gestrafft, um die Qualität der gemeldeten Daten sowie die Wirksamkeit der Überwachung zu verbessern und den Zugang zu Clearingdiensten durch Beseitigung unnötiger Hindernisse zu erleichtern. Die neue Verordnung soll in der Woche vom 20. Mai 2019 unterzeichnet werden und zwanzig Tage nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft treten.

 

Verordung (EU) 2019/... des Europäischen Parlaments und des Rates

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP) einreichen

 

loading image Zum Angebotsformular