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Leitlinien zur Berichterstattung über die internalisierte Abwicklung gemäß Artikel 9 CSDR

Internalisierte Abwicklung

Die ESMA veröffentlicht Übersetzungen für Leitlinien zur Regelung über die internalisierte Abwicklung gemäß Artikel 9 CSDR. Die Leitlinien richten sich an die zuständigen Behörden und an Abwicklungsinternalisierer gem. Art 2 Abs 1 Nr 11 CSDR. Sie gilt ab 30.04.2019.

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Die folgenden Arten von Geschäften und Vorgängen sollten als Gegenstand der
Berichterstattung über die internalisierte Abwicklung betrachtet werden:

a) Wertpapier- oder -verkauf (einschließlich Käufen oder Verkäufen von Wertpapieren auf dem Primärmarkt);

b) Sicherheitenverwaltung (einschließlich Triparty-Sicherheitenverwaltung oder Autocollateralisation);

c) Wertpapierverleih- oder -leihgeschäfte;

d) Rückkaufgeschäfte;

e) Übertragungen von Wertpapieren zwischen Konten verschiedener Anlagefonds (Fonds mit oder ohne Rechtspersönlichkeit sollten als Kunden behandelt werden);

f) Ausführung von Übertragungsaufträgen durch einen Abwicklungsinternalisierer auf seinem eigenen Konto, soweit sie aus Wertpapiergeschäften mit Kunden des Abwicklungsinternalisierers stammen;

g) Übertragung von Wertpapieren zwischen zwei Depotkonten ein und desselben Kunden

h) Finanzsicherheiten in Form der Vollrechtsübertragung gemäß der Definition in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2002/47/EG5 (FCD);

i) Finanzsicherheiten in Form eines beschränkten dinglichen Rechts gemäß der Definition in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c FCD, wenn es eine Übertragung von Wertpapieren zwischen Konten gibt;

j) Corporate Actions on Flow, die durch Transformationen dargestellt werden.

 

Die folgenden Arten von Geschäften und Vorgängen sollten nicht als Gegenstand der
Berichterstattung über die internalisierte Abwicklung betrachtet werden:

a) Corporate Actions on Stock, wie etwa Barausschüttungen (z. B. Bardividende, Zinszahlung), Wertpapierausschüttungen (z. B. Aktiendividende, Ausgabe von Gratisaktien), Umstrukturierungen (z. B. Umwandlung, Aktiensplit, Rücknahme, Übernahmeangebot);

b) Corporate Actions on Flow, die durch Market Claims dargestellt werden;

c) Primärmarkttätigkeiten, d. h. der Prozess der erstmaligen Schaffung von Wertpapieren;

d) Auflegung und Rücknahme von Fondsanteilen;

e) reine Barzahlungen, nicht mit Wertpapiergeschäften verbunden;

f) an einem Handelsplatz ausgeführte und vom Handelsplatz zum Clearing an eine zentrale Gegenpartei oder zur Abwicklung an einen Zentralverwahrer übertragene Transaktionen.

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