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Global Construction Survey 2019

Global Construction Survey 2019

Führende Bauunternehmen gehören zu den Gewinnern der Branche

Christoph Karer

Partner, Audit

KPMG Austria

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Man könnte meinen, dass Bauunternehmen die Welt von morgen bauen, doch nur wenige Unternehmen sind in der Lage bei zunehmendem technologischen Einfluss ihre Unternehmen in die Zukunft zu führen — das zeigen die Ergebnisse der KPMG Umfrage „Global Construction Survey 2019“. Der Global Construction Survey wird seit 15 Jahren durchgeführt und beschäftigt sich in der aktuellen Fassung mit der Fragestellung, wie bereit Bauunternehmen für die zukünftigen Herausforderungen sind und inwiefern führende Unternehmen effektiv in Technologien investieren, um zukunftsfähiger zu werden. Ziel des Surveys ist die Veranschaulichung bevorstehender Herausforderungen in der Baubranche und die Darstellung eines Future-Ready Indexes.

Die Digitalisierung und neue Technologien sind nicht überall angekommen 

Die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage zeigen, dass insbesondere zukunftsorientierte Unternehmen, die in Digitalisierung und neue Technologien investieren, besonders gut für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet sind. Die Top-Unternehmen nutzen die Chancen der Digitalisierung und der neuen Technologien. Den Studienergebnissen zu Folge gaben nur 20 Prozent aller befragten Führungskräfte an, dass sie die vorhandenen Kompetenzen innerhalb ihres Unternehmens auch tatsächlich nutzen.

Der Weg zum Erfolg

Weiterentwicklung der Unternehmensprozesse und Abläufe, Investitionen in Technologie und Digitalisierung, Schaffung einer entsprechenden Unternehmenskultur sowie geeignete Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Kompetenzen stellen die zukünftigen Erfolgsfaktoren dar.

Wir können feststellen, dass sich die Top-Unternehmen mit der Digitalisierung und mit neuen fortschrittlichen Technologien beschäftigen. Diese Organisationen nehmen sich Zeit, um zu lernen und scheuen sich nicht, in Innovationen zu investieren. In diesem Kontext zeigen die Ergebnisse auch, dass sich die Form der Projektarbeit verändert hat: 2017 wurde beispielsweise noch mit klassischen, statischen Projekthandbüchern gearbeitet, die heute durch digitalisierte und automatisierte Projektdokumentationen ersetzt wurden. Die Mehrheit erkannte zwar damals die Bedeutung und die möglichen Auswirkungen von Technologie und Innovation, doch nur wenige passten sich den technischen Bedingungen an. Dieses Jahr allerdings sehen wir eine breitere Streuung: Auf der einen Seite haben wir Unternehmen, deren Bereitschaft zu Investitionen begrenzt ist, außer diese wird von Kundenseite verlangt, und auf der anderen Seite, die als Technologieunternehmen durchstarten möchten.

Auch die Investition in Zeitressourcen und sich mit Governance und Kontrolle zu beschäftigen, lohnt sich: 66 Prozent aller Unternehmen, die dazu einen stärkeren Fokus gesetzt haben, beendeten ihre Projekte pünktlicher. A propos Projekte: Ob ein technologiebasiertes Pilotprojekt zu Stande kommt, ist sehr stark von den Führungskräften abhängig, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Diese zukunftsorientierten Unternehmen sind auch jene, welche die Gewinnung von neuen Talenten als eine der wichtigsten Herausforderung der Branche betrachten.


Zur Umfrage

Für die Global Construction Survey wurden 223 Führungskräfte aus der Baubranche befragt. Neben der Erhebung von aktuellen Trends, war ein weiteres Ziel die Ermittlung eines Future-Ready Index der Branche. Der Benchmark-Index setzt sich zusammen aus Innovative Leadern (20 Prozent), Followern (60 Prozent) und jenen, die „Behind The Curve“ stehen (20 Prozent).

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