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Analyse für nachhaltige Investitionen im Euroraum

Grüne Taxonomie

Die EC veröffentlicht ihre cep-Analyse zu einer "Grünen Taxonomie"

Magdalena Ortner-Wolf

Senior Manager, Advisory

KPMG Austria

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Am 19. März 2019 veröffentlichte die Europäische Kommission (EC) die Analyse des „Centrum für Europäische Politik“ (cep-Analyse 08/2019) zum Thema „Grüne Taxonomie“.

Mit einer Verordnung über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen (Vorschlag COM(2018)353 vom 24. Mai 2918) will die EU-Kommission den Rahmen für nachhaltige Investitionen schaffen. Dazu sollen in einer "Taxonomie" verbindliche Kriterien festgelegt werden, die wirtschaftliche Tätigkeiten erfüllen müssen, um als "ökologisch nachhaltig" zu gelten. Der Vorschlag ist Teil des „Aktionsplans der Kommission zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums“.

Aus Sicht des cep können Nachhaltigkeitslabels auf Grundlage einer grünen EU-Taxonomie zwar dazu beitragen, die steigende Nachfrage institutioneller und privater Anleger nach "nachhaltigen" Finanzprodukten zu befriedigen. Allerdings sollte die Verwendung der EU-Taxonomie optional und nicht obligatorisch sein. Jeder direkte Bezug der Finanzmarktregulierung auf die grüne EU-Taxonomie sollte mit Vorsicht erfolgen, da auch nachhaltige Anlagen ein hohes Risiko bergen können. Die Finanzmarktregulierung hat zuallererst die Finanzstabilität sicherzustellen.

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