close
Share with your friends

Tax News: BMF veröffentlicht Einkommensteuerrichtlinien-Wartungserlass 2018

Einkommensteuerrichtlinien-Wartungserlass

Am 7. Mai 2018 hat das BMF die neue Fassung der Einkommensteuerrichtlinien veröffentlicht, die mit Wartungserlass 2018 aktualisiert wurden. In diese wurden insbesondere diverse Gesetzesänderungen sowie BMF-Infos und Judikatur eingearbeitet.

Für den Inhalt verantwortlich

Ferdinand Kleemann

Partner, Tax

KPMG Austria

Kontakt

Verwandte Inhalte

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit (der Wartungserlass umfasst 673 Seiten) wurden va folgende wesentliche Themen in die EStR 2000 mit dem Wartungserlass 2018 eingearbeitet:

  • Änderungen aufgrund der neuen Entstrickungs- und Verstrickungsbesteuerung in § 6 Z 6 EStG gemäß AbgÄG 2015 (vgl auch Tax Flash 07/2015
  • Berücksichtigung der steuerlichen Implikationen der mit RÄG 2014 eingeführten unternehmensrechtlichen Zuschreibungspflicht 
  • Einarbeitung der Regelungen zur Zuschreibungsrücklage iSd § 124b Z 270 EStG
  • Änderung der Rechtsansicht des BMF zu Zuschreibungen nach Einlagenrückzahlungen: Liegt der steuerliche Buchwert aufgrund einer Teilwertabschreibung unter den Anschaffungskosten ist der unternehmensrechtliche Zuschreibungsbetrag maßgeblich (Deckelung mit den steuerlichen Anschaffungskosten).
  • VwGH 27.04.2017, Ra 2015/15/0062: Pflicht zur Bilanzberichtigung besteht wenn dem Steuerpflichtigen im Zeitpunkt der Bilanzerstellung der Verstoß hätte bekannt sein müssen, bei subjektiver Richtigkeit ist jedoch keine Bilanzberichtigung geboten. 
  • Unzulässig gebildete Rückstellungen dürfen nicht mittels Zuschlag gemäß § 4 Z 2 berichtigt werden. Bei Personengesellschaften sind Bi-lanzberichtigungen nur auf Ebene der Gesellschafter anzuwenden.
  • Einarbeitung der mit dem StRefG 2015/2016 eingeführten Wartetastenverlustregelung bei kapitalistischen Mitunternehmern mit beschränkter Haftung gemäß § 23a EStG (vgl auch Tax News 05/2016)
  • VfGH 03.03.2017, G 3-4/2017-9: Aufhebung der Bestimmungen zum Inflationsabschlag gemäß § 30 Abs 3 EStG, diese sind jedoch für offene Veranlagungsfälle zu berücksichtigen wenn das maßgebliche Verpflichtungsgeschäft vor dem 01.01.2016 abgeschlossen wurde.
  • Einarbeitung der mit dem StRefG 2015/2016 bzw AbgÄG 2016 angepassten Verlustverrechnungsregelung bei Grundstücksveräußerungen für betriebliches und Privatvermögen 
  • Zulässigkeit des Betriebsausgabenabzugs bei Ausübung der Regelbesteuerungsoption gemäß § 30a Abs 2 EStG ab 1.1.2016
  • Einarbeitung der Änderung der AfA-Sätze gemäß StRefG 2015/2016
  • Einarbeitung der Grundanteil-Verordnung 2016, BGBl. II Nr. 99/2016
  • VwGH 26.06.2014, 2011/15/0080: Wechsel zu KESt-Rückerstattungsverfahren, wenn EU-Holdinggesellschaft durch Personen beherrscht werden, denen eine Steuerentlastung unmittelbar nicht zustünde sofern keine relevanten außersteuerlichen Gründe für die Zwischenschaltung vorliegen
  • Einarbeitung der Änderungen des mit dem AbgÄG 2015 eingeführten § 2 Abs 4a EStG: Zurechnung der von einer Körperschaft abgerechneten Leistung zu der natürlichen Person, die diese beherrscht sofern kein eigenständiger, sich von dieser Tätigkeit abhebender Betrieb besteht oder eine höchstpersönliche Leistung erbracht wird
  • Übergangsregeln zu den Änderungen der Höhe der Forschungsprämie (StRefG 2015/2016, BGBl I Nr. 82/2017)
  • Klarstellungen zum DBA-rechtlichen Diskriminierungsverbot bei Dreieckssachverhalten und zum Zusammenhang von DBA-rechtlichen Be-griffsdefinitionen und EStG Wegfall der Berücksichtigung des fiktiven angemessenen Aktivlohns bei der Überprüfung der Fremdüblichkeit von Pensionszusagen; dadurch höhere Wahrscheinlichkeit für Überversorgung und verdeckte Gewinnausschüttung
  • Berücksichtigung der Änderungen im Bereich Spendenbegünstigungen

So kontaktieren Sie uns

 

Angebotsanfrage (RFP) einreichen

 

loading image Zum Angebotsformular