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Ein neu entwickeltes Angebot für Berufsanwärter im Audit bereitet berufsbegleitend und gezielt auf die schriftlichen Prüfungsteile der Fachprüfungen vor. Darüber hinaus ermöglicht der Lehrgang den Studierenden einen akademischen Abschluss. Wir wollten mehr über den Professional Master in Accounting, Auditing & Taxation erfahren und haben die beiden Studierenden David Haslinger und Josef Blamauer zum Interview gebeten.

David und Josef, könnt ihr uns mehr über den Master-Lehrgang erzählen?

David Haslinger (DH): Der Lehrgang ist eine Initiative des iwp (Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer) und wird in Kooperation von der Akademie der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (ASW) und der WU Executive Academy angeboten. Er bietet eine komprimierte fachliche Ausbildung für Berufsanwärter in Wirtschaftsprüfungskanzleien.

Josef Blamauer (JB): Das Programm hat im Frühjahr 2021 gestartet und läuft über vier Semester. Es ist eng mit den Terminen für die schriftlichen Fachprüfungen zum Wirtschaftsprüfer abgestimmt.
 

David Haslinger

David Haslinger

Josef Blamauer

Josef Blamauer

Warum habt ihr euch für diesen Lehrgang entschieden?

JB: Also ein Masterstudium zu absolvieren war bei mir ohnehin geplant. Da der Professional Master (PM) die Möglichkeit einer dualen Ausbildung bietet, in welcher sich ein Masterstudium mit der Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer verbinden lässt, war nach kurzer Überlegung und Abstimmung mit meiner Performance Managerin klar, dass ich diese Gelegenheit ergreifen werde.

DH: Auch ich wollte unbedingt noch einen Master machen, gleichzeitig aber nicht allzu lange warten, um mit den Prüfungen für den Wirtschaftsprüfer anzufangen. Der PM ist genau zum richtigen Zeitpunkt rausgekommen und ergänzt diese beiden Ziele perfekt.

Ein wesentlicher Vorteil des Programms ist, dass es berufsbegleitend angeboten wird. Was sind eure Erfahrungen damit?

DH: Der PM ist ein echt super Kompromiss. Einen „normalen Master“ neben unserer stressigen Saison zu absolvieren ist eine echte Herausforderung. Der Lehrgang bietet hier einige echte Effizienz-Vorteile gegenüber herkömmlichen Master-Studien. Das Programm besteht aus vier Modulen, die sich terminlich und inhaltlich an den schriftlichen Klausuren der Fachprüfung für WirtschaftsprüferInnen ausrichten. Die Vorlesungen finden dabei immer geblockt an Wochenenden statt – zwei Fliegen mit einer Klappe.

JB: Alles andere als berufsbegleitend wäre für mich nicht möglich. Die Kurse/Vorlesungen finden – wie erwähnt – überwiegend am Wochenende (Fr-So) statt und lassen sich deshalb ganz gut mit den Arbeitszeiten in Verbindung bringen. Natürlich ist dies in der Prüfsaison herausfordernd, aber die Kurse/Vorlesungen sind auch nicht jedes Wochenende, sondern finden im 2–3 Wochen-Rhythmus statt.

In welcher Form findet der Lehrgang statt (virtuell oder in Präsenz)?

JB: Grundsätzlich waren die Lehrveranstaltungen in Präsenz geplant, aber aufgrund der bekannten Umstände (COVID), wurden im Frühjahr leider alle Termine in virtueller Form abgehalten. Jetzt mit Beginn des zweiten Moduls (Rechnungslegung) gibt es auch wieder die Möglichkeit, in Präsenz an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Ein Vorteil der virtuellen Kurse ist natürlich, dass mich meine Familie zumindest in den Pausen kurz mal zu Gesicht bekommt.

Was gefällt euch besonders und gibt es auch etwas, das ihr euch noch wünschen würdet?

DH: Auf die Bedürfnisse von uns Studierenden wird extrem gut eingegangen. In der stressigen Hauptsaison wird besonders Rücksicht genommen. So sind Jänner und Februar „Semesterferien“ bzw vorlesungsfrei.

JB: Besonders gut gefällt mir, wie bereits eingangs erwähnt, die Möglichkeit zwei Vorhaben in einem zu vereinen und dass die Zusammenarbeit und Abstimmung mit der WU als auch ASW gut funktioniert. Was ich mir wünsche…, dass sich im Zuge des Studiums weiterhin alles gut vereinen lässt und ich euch in ca 2 Jahren von einem positiven Abschluss berichten kann.